„Home Delivery“ ist in Großstädten beliebt

Darum nutzt die Hälfte der Restaurants Lieferdienste

Nürnberg - Fast 50 Prozent der Restaurants in bayerischen Großstädten liefern ihr Essen über Lieferdienste aus. Das ist praktisch - hat aber einen Nachteil.

Dies gab nun der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga bekannt. Allerdings nutzen landesweit schätzungsweise nur fünf Prozent der Restaurants bekannte Lieferdienste wie Foodora, Lieferheld oder Deliveroo, sagte Thomas Förster, Vizepräsident von Dehoga Bayern, am Donnerstag. Seiner Meinung nach wird sich das jedoch noch ändern.

Denn „Home Delivery“, also die Lieferung nach Hause, ist für die Gastronomiebetriebe ein gutes Geschäft, sagte Förster. Der Grund: Dies ist kostengünstiger, als die Kunden im Restaurant zu bedienen. Allerdings müssten die Betriebe teils bis zu 25 Prozent der Einnahmen an die Lieferdienste zahlen. Förster zufolge ist das zu hoch.

Angaben der Dehoga zufolge machte die Lieferdienst-Branche in Bayern 2015 fast 16 Milliarden Euro Umsatz. In den ersten zehn Monaten 2016 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent. Das teilt das Bayerische Statistikamt mit. Werden Preissteigerungen und -nachlässe herausgerechnet, ergibt sich ein Plus von 1,8 Prozent.

dpa/lby

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