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Der Winter ist so richtig in Bayern angekommen - und bleibt erstmal.

Bis zu ein halber Meter Neuschnee

So kalt wird es an Silvester

München - Endlich richtig Winter! Und so wird es auch die nächsten Tage weitergehen: Es soll munter weiterschneien. Doch damit steigt auch die Lawinengefahr.

Wintersport-Fans freuen sich über Neuschnee in den bayerischen Bergen, mit der weißen Pracht steigt jedoch auch die Lawinengefahr. Für die Allgäuer und Werdenfelser Alpen meldete der Lawinenwarndienst am Samstag ein erhebliches Lawinenrisiko. Die Gefahrenstufe drei von fünf gilt dort für Steilhänge oberhalb der Waldgrenze, auf welchen sich bereits bei geringer Belastung Schneebretter lösen könnten. Die Warnung betrifft die Berge in Oberstdorf, im Hintersteiner Tal, Wettersteingebirge und die Zugspitze.

Ansonsten wird die Lawinengefahr in den bayerischen Bergen als gering eingestuft. In den bayerischen Alpen sind seit Donnerstag vielerorts zwischen 10 und 20 Zentimeter Neuschnee gefallen, auf der Zugspitze und in den Hochlagen der Allgäuer Alpen haben sich sogar 50 Zentimeter angesammelt. Mit weiteren, teils starken Schneefällen in den kommenden Tagen wird gerechnet.

Wintereinbruch in München und Oberbayern - Bilder

Wintereinbruch in München und Oberbayern - Bilder

Der Start in das Jahr 2015 wird in Bayern knackig kalt. In der Silvesternacht werden bis zu minus 15 Grad erwartet, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag mit. Auch in den Nächten davor wird es Temperaturen um die zehn Grad unter Null geben, tagsüber bleibt die Anzeige auf dem Thermometer mit zwei bis vier Grad unter dem Gefrierpunkt ebenfalls im Minusbereich.

Auf Bayerns Straßen starteten am Samstag nach den Weihnachtsfeiertagen viele Reisende in Richtung Urlaub. Vor allem auf den Autobahnen A3 und A7 in Richtung Alpen kam es zu Staus. Auf bergigen Straßen ging es wegen der glatten Straßenverhältnisse nur langsam voran, in ganz Bayern gab es kleinere Auffahrunfälle bedingt durch Schnee und Eis. Ein winterliches Verkehrschaos blieb laut dem Verkehrslagezentrum jedoch aus.

dpa

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