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In der Halle 116 in Augsburg sollen nun doch keine Asylbewerber untergebracht.

Freistaat ist dagegen

Keine Asyl-Unterkunft in KZ-Außenlager

Augsburg - Etwa 90 Asylbewerber wollte die Stadt Augsburg in der "Halle 116" unterbringen. Das Problem: Das Areal war ein KZ-Außenlager. Der Freistaat hat diese Unterbringung abgelehnt.

Wie www.augsburger-allgemeine.de berichtet, wird das ehemalige KZ-Außenlager doch keine Unterkunft für Asylbewerber. Eigentlich hatte der Stadtrat beschlossen, dass trotz der schweren Geschichte rund 90 Asylbewerber auf dem Gelände untergebracht werden sollen. Die "Halle 116" steht auf dem Sheridan-Areal. Zur Zeit des Nationalsozialismus waren dort Zwangsarbeiter untergebracht.

Der Freistaat prüft diese Möglichkeit der Unterbringung jedoch nicht. Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl und Sozialreferent Stefan Kiefer gaben in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie die Auffassung des Freistaats nicht teilen, aber akzeptieren. Sie wollten die Halle als "Lern- und Denkort Frieden" entwickeln. Die Nutzung als Asylbewerber-Unterkunft hätte dazu gepasst - um Menschen in akuter Not zu helfen.

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