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Erst im April dieses Jahres war nach der Leiche Leiche von Peggy gegraben worden. Ohne Ergebnis.

Staatsanwalt dementiert Berichte

Fall Peggy: Keine neue Leichen-Grabung

Bayreuth/Halle - Die Staatsanwaltschaft Bayreuth dementiert Medienberichte, wonach erneut nach der Leiche von Peggy gegraben werden soll.

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat dementiert, dass in Halle an der Saale nach der Leiche der im Alter von neun Jahren spurlos verschwundenen Peggy gegraben werden soll. „Das trifft in keinster Weise zu“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel am Montag. Die „Bild“-Zeitung hatte berichtet, die Polizei wolle das Grundstück, auf dem das Elternhaus eines Tatverdächtigen steht, aufgraben.

Das Haus war in der Vorwoche durchsucht worden. Die Aktion sei aber abgeschlossen, sagte Potzel. Peggy war 2001 im oberfränkischen Lichtenberg verschwunden. Der Verdächtige galt damals als Freund ihrer Familie. Der 29-Jährige sitzt derzeit wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes im Gefängnis.

Von Peggy fehlt bis heute jede Spur. Nach langwierigen Ermittlungen war 2004 der geistig behinderte Ulvi K. als ihr Mörder verurteilt worden. Doch immer wieder gab es Zweifel an seiner Schuld. Sein Anwalt hat inzwischen die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt. Die Entscheidung des Landgerichts Bayreuth steht noch aus. Die Staatsanwaltschaft hat 2012 die Ermittlungen in dem Fall wieder aufgenommen und unter anderem den 29-Jährigen aus Halle ins Visier genommen.

dpa

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