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Die Halloween-Nacht ist von vielen Menschen mit fröhlichen Festen begangen worden. Bei derben Späßen oder Überfällen gab es aber auch Verletzte. (Symbolbild)

Halloween

Eierwerfer und andere Vandalen unterwegs

Würzburg/München - Die Halloween-Nacht hat in Bayern zahlreiche Feiernde zu derben Scherzen und Vandalismus verleitet.

In Würzburg sprengten acht Kinder einen Briefkasten und die dazugehörige Klingel-Anlage mit einem Silvesterböller in die Luft. Bei Kontrollen in Diskotheken der Mainstadt wurden nach Polizeiangaben vom Samstag etliche Verstöße gegen den ruhigen Charakter des katholischen Allerheiligen-Festes am Samstag festgestellt. In München musste die Polizei rund 50 Mal wegen Ruhestörungen bei Privatpartys und in Diskotheken ausrücken. In Lichtenfels schlüpften Jugendliche in schwarze Halloween-Kostüme und bewarfen die Haustür eines Rentners mit einem Stein, weil dieser keine Süßigkeiten verteilen wollte.

In Forchheim wurde in der Nacht zum Samstag ein geparktes Auto in Brand gesetzt. Unbekannte spannten zudem in Kniehöhe ein Drahtseil über eine Straße. Ein Autofahrer erkannte die Gefahr gerade noch rechtzeitig. Nach Mitternacht erwischte die Polizei mehrere Jugendliche, als sie auf offener Straße Zeitschriften anzündeten und liegenließen. Ob die Gruppe auch für das brennende Auto und die Drahtseil-Aktion verantwortlich ist, war zunächst unklar.

Auch in anderen Städten mussten die Einsatzkräfte mehrfach ausrücken, vor allem wegen Eierwerfern. In Döhlau (Landkreis Hof) wurde ein frisch gestrichenes Haus mit Ketchup verschmutzt. In Schwarzach (Landkreis Kitzingen) bewarfen Vandalen ein neu verputztes Haus mit Eiern, die mit schwarzer Farbe gefüllt waren. Auch in Passau warfen Jugendliche Eier auf eine Schule und ein Privathaus. Größerer Schaden entstand jedoch nicht.

(dpa/lby)

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