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Hans Söllner ist stinksauer auf das Landratsamt.

"3619,26 Euro in den H****** schieben

Hans Söllner schickt Pöbelbrief ans Amt

Bad Reichenhall - Diplomatisch ist anders: Im Streit um Gebühren ist Liedermacher Hans Söllner ausgerastet. Er schickte einen bitterbösen Brief ans Landratsamt.

Die Öffnungszeiten, um ihm die "Schuhe aufzublasen" ist noch eine der gemäßigteren Passagen in dem Brief ans Landratsamt Berchtesgadener Land. Das Schreiben liegt der Bild Zeitung vor, die es im Internet veröffentlichte. Söllner beschuldigt das Amt, über Jahre hinweg insgesamt 5419,26 Euro Gebühren für einen Kanalanschluss von ihm abgebucht zu haben, den er nie besessen hatte. Weil das Amt ihm bereits einen Teil wieder überwiesen hat, würden Söllner nach seiner Rechnung noch 3619,26 Euro Rückzahlung zustehen. Seinen anfänglichen Briefwechsel postete der Liedermacher auch auf seiner Facebook-Seite

Auch in seinem neuesten Pöbelbrief erläutert er seinen Unmut nochmals ausführlich. Dann erklärt er in unmissverständlichem Ton, auf das Geld zu verzichten: "Ich teile Ihnen heute mit, dass Sie sich die restlichen 3619,26 Euro in Ihren H****** schieben können, (..) oder in den Ar*** von Ihrem Landrat (..)."

"Es geht ums Recht und um nichts anderes"

Ums Geld geht es Söllner nach seiner Aussage nicht. Er schreibt: "Glauben Sie wirklich, es geht hier um € 3619,26, die mich arm machen würden? Nein, es geht ums Recht und um nichts anderes."

Im Anhang setzt er dann noch einen drauf. Er legt den Beamten seine "Geschäftszeiten" nahe, zu welchen man zum "Schuhe aufblasen" und "Ar*** le***n" vorbei kommen könne. Außerdem erwähnt er, dass "f***en" nur nach telefonischer Vereinbarung möglich wäre. Abschließend schreibt er: "Hiermit verbleibe ich die restliche Zeit meines Lebens in gebückter Haltung und heruntergezogener Hose, Ihr Oberar***loch, Hans Söllner".

vu

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