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Hans Söllner regt sich auf - es geht um ein Angebot von Edeka. 

„Ich bete für euch“

Ein Edeka-Angebot erzürnt Hans Söllner - Wut-Post auf Facebook

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Ein Angebot bei Edeka lässt den bayerischen Musiker und ewigen Rebell Hans Söllner zürnen. Es geht um Suppenhühner. 

Bad Reichenhall - 900 Gramm „Luna Deutsches Suppenhuhn“ für EINEN Euro. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes hält das für ethisch nicht vertretbar. "Das ist ein indiskutabler Schleuderpreis", so Joachim Rukwied vom Bauernverband gegenüber t-online.de. „Lebensmittel sind mehr wert.“ Auf einem Bauernmarkt oder beim Metzger zahlt man dafür rund den fünf- oder sechsfachen Preis. 

Auch den Musiker Hans Söllner, der sich über seine Facebook-Seite immer wieder in politische und gesellschaftliche Debatten einbringt (allerdings selten äußerst diplomatisch), regt dieser spottbillige Preis auf. Auf Facebook kommt er richtig in Fahrt: „Ihr Verbrecher, ihr Lebewesen-Folterer, ihr Tierquäler, ihr geldgierigen Arschlöcher in euren abgeschirmten Luxusvillen irgendwo auf dieser Welt. Niemand braucht euren Scheißdreck!“

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Neben Beschimpfungen bietet sein neuestes Posting aber auch einen Appell an die Konsumenten: Sie sollen solche Produkte nicht kaufen! Andernfalls, so seine düstere und fast schon mittelalterlich-kirchliche Drohung, werde sie davon bis in den Schlaf verfolgt und ihrer Seele beraubt werden. Die Verbraucher würden selbst zu Sklaven werden, wie die Tiere, die sie essen. Für all diese Menschen wolle er beten. 

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Unter seinem Beitrag entbrannte eine Diskussion darüber, dass Geringverdiener und Bedürftige nun mal auf solche Angebote angewiesen seien. Doch diese Argumentation lassen viele der eher alternativ lebenden Söllner-Fans nicht durchgehen. „Früher gab es unter der Woche Mehlspeisen, Nudeln und Kartoffeln in allen Variationen. Fleisch am Wochenende. Das wäre schon mal ein guter Anfang. Und dann kann man sich auch qualitativ hochwertige Ware leisten. Nix vom Discounter, sondern vom Metzger nebenan“, meinte beispielsweise Markus H. 

Andere zeigen Verständnis für die Wortwahl des Musikers, so wie Eva Maria Ü.:  „Ich verstehe deinen Zorn und deine Emotionen!“ Kerstin D. bedankt sich für seine „unbequeme, direkte und offene Art“, Söllner schreibe ihr aus der Seele. 

mag

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