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„Bolzen durchschlug das Tier“: Mann erschießt beliebten Pfau - jetzt wird 23-jähriger Schütze online bedroht

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Von: Katarina Amtmann

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Eine Armbrust und Munition.
Ein Mann hat mit einer Armbrust eine „lokale Berühmtheit“ erschossen. (Symbolbild) © Katrin Zeiß/dpa - Bildfunk

In Harburg hat ein Mann ein Tier mit einer Armbrust erschossen. Das Tier war dort eine lokale Berühmtheit und drehte seit Jahren seine Runden.

Update vom 31. August: Ein freilaufender Pfau wurde in Schwaben von einem 23-Jährigen mit einer Armbrust getötet. In sozialen Medien gibt es zahlreiche Bedrohungen gegen den jungen Mann. Etliche Menschen hätten dem Schützen so einiges an den Hals gewünscht, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Die Beamten hätten bisher aber noch nicht tätig werden müssen. Es habe sich nicht um strafrelevante Bedrohungen gehandelt. „Wir hoffen natürlich, dass dies auch so bleibt“, sagte der Sprecher.

Mann erschießt „lokale Berühmtheit“ mit Armbrust - Anwohner sind fassungslos

Erstmeldung vom 28. August: Harburg - Ein freilaufender Pfau ist in Schwaben einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Ein Mann erschoss mit einer Armbrust den zehn Jahre alten Vogel, der im Ort laut Polizei unter dem Namen „Pfaui“ bekannt ist.

Harburg (Donau-Ries): Nachbar erschießt Pfau mit Armbrust

Aufklären konnten die Ermittler das Verbrechen, weil die Pfeilspitze in ein Blech an einem Garagendach einschlug und steckenblieb. Die Polizisten konnten deshalb die Flugbahn nachvollziehen und dadurch herausfinden, dass der Bolzen aus der Wohnung eines 23-Jährigen in Harburg (Landkreis Donau-Ries) abgefeuert worden war.

Der Mann habe die Tat am Freitag eingeräumt, schweigt aber zu seinem Motiv. Die Polizei zeigte ihn wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz sowie Sachbeschädigung an. Passiert ist die Tat wohl am Mittwochmorgen (26. August).

"Pfaui" drehte seit Jahren seine Runden in Harburg: 23-Jähriger tötet Tier mit Armbrust

Im Ort dürfte das Schicksal des Vogels Gesprächsthema sein, denn das blaue Tier drehte nach Darstellung der Beamten seit Jahren seine Runden in der Straße und war beliebt. Besonders habe „Pfaui“ es Zeugenangaben zufolge genossen, sich auf dem Garagendach eines Nachbarn in einer dortigen Fensterscheibe zu spiegeln.

„Dort verharrte der stolze Pfau dann für längere Zeit“, heißt es im Polizeibericht der Inspektion Donauwörth weiter. „Das störte den Nachbarn nicht - wohl jedoch offenkundig einen Mieter des Hauses.“ Aus rund sieben Metern Entfernung habe der 23-jährige Mann auf den Ziervogel geschossen. „Der Bolzen durchschlug das Tier quer durch den Körper und zersplitterte am Brustbein.“

Mann entdeckt erschossenen Pfau auf Garage - und alarmiert die Polizei

Ein Zeuge hatte das erschossene Tier am Mittwochabend auf seiner Garage entdeckt und Reste das Bolzens gefunden. Er alarmierte die Polizei und den Halter (70) des Tieres, der einige Häuser weiter lebt. Ihm wurde auch der Kadaver überlassen. Die Armbrust und die Pfeilfragmente stellte die Polizei sicher. (kam/dpa)

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