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Ein Kamerafahrzeug von Google.

Hausbesitzer müssen "Google-Paparazzi" nicht dulden

München - Hausbesitzer müssen die Veröffentlichung von Bildern ihrer Anwesen im Internet nicht hinnehmen. Darauf hat Bayerns Justizministerin Beate Merk hingewiesen.

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Weitere Informationen des Ministeriums zum Thema

In diesen Tagen seien wieder die umstrittenen Kamerafahrzeuge von Google im Freistaat unterwegs. Die Bilder sollten weltweit zum Abruf zur Verfügung stehen und den Nutzern als Ergänzung des Straßenkartensystems "Google Maps" einen Rund-um-Blick geben. Im Juni und Juli stünden die Städte Fürth, Ingolstadt, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg auf dem Programm der "Google-Paparazzi", sagte die CSU-Politikerin laut Mitteilung ihres Ministeriums.

"Ein virtueller Spaziergang per Mausklick durch Städte der ganzen Welt, das scheint auf den ersten Blick ein toller Service. Das Projekt birgt allerdings datenschutzrechtliche Probleme", warnte Merk. Betroffene könnten bei Google gegen die Veröffentlichung der Bilder von Häusern oder Autos Widerspruch einlegen. Nach Angaben des Unternehmens würden diese Aufnahmen dann vollständig aus dem Projekt entfernt. "Ein Widerspruch gegenüber Google ist auch schon möglich, bevor die Aufnahmen gefertigt werden", sagte Merk.

dpa

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