Heizung zu schwach: Kältefrei für Realschüler

Marktredwitz/Bayreuth/München - Weil die Heizungsanlage bei eisigen Temperaturen die Klassenzimmer nicht mehr aufwärmen konnte, findet an einer Realschule in Marktredwitz erst am kommenden Montag wieder Unterricht statt.

Die Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz im Landkreis Wunsiedel ist im Moment leer - weil es zu kalt ist. „Am Montag geht es auf alle Fälle wieder weiter“, sagte Schulleiter Joachim Schmidt am Donnerstag. Schon Anfang der Woche habe es sich gezeigt, dass einige Räume im Schulgebäude nicht ausreichend geheizt werden konnten. Das Problem habe sich dann verschärft. Bis zum Montag werde die Anlage aber wieder das komplette Schulhaus beheizen können, versprach der Rektor. Zudem seien zusätzliche Heizkörper in den Klassenräumen installiert worden.

Auch in Bayreuth gab es für die Buben und Mädchen an der Grund- und Mittelschule St. Georgen am Donnerstag unverhofft schulfrei: Vereiste Wasserleitungen waren schuld. Eine Sprecherin der Stadt sagte, für Freitag sei aber wieder regulärer Unterricht vorgesehen.

Geschlossene Schulen als Auswirkungen der klirrenden Kälte seien im Freistaat aber die Ausnahme, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums in München. „Wir haben keine Zahlen. Es geht aber nur um Einzelfälle.“ Bei widrigen Witterungsbedingungen müsse jede Schule selbst entscheiden, ob regulärer Unterricht möglich ist. Das Ministerium mache hier keine Vorgaben. Eine ausgefallene Heizung bei Minusgraden könne ebenso ein Grund für Unterrichtsausfall sein wie Glatteis. Der Schulweg wäre dann zu gefährlich.

dpa

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