Helfer bei Bergung von toter Bergwanderin schwer verletzt

Flintsbach/Rosenheim - Eine seit Wochen vermisste Bergwanderin ist am Donnerstag am Riesenkopf bei Flintsbach (Landkreis Rosenheim) tot gefunden worden. Bei der Bergung wurde ein Helfer schwer verletzt.

Ein Bergwanderer hatte am Donnerstagvormittag unterhalb der sogenannten Maiwand am Riesenkopf ein leblose Person entdeckt und verständigte die Bergwacht.

Wegen starker Winde musste die Bergung der Leiche mit dem Hubschrauber zunächst abgebrochen werden, wie das Landeskriminalamt in München berichtete. Stattdessen stieg eine Bergungsmannschaft auf, um die tote Frau ins Tal zu holen.

Dabei stürzte am Nachmittag ein Helfer bis zu 50 Meter in die Tiefe. Der schwer verletzte Polizeibergführer wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Rosenheimer Krankenhaus gebracht.

Die Frauenleiche, die auf einem Schotterfeld lag, wurde gegen 18 Uhr mit einem Hubschrauber der österreichischen Bergrettung ins Tal geholt.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei der Frau um die die 61-Jährige aus dem nahe gelegenen Brannenburg handelt, die seit Anfang März vermisst wurde. Die Verletzungen lassen laut Polizei darauf schließen, dass sie abgestürzt und an ihren Verletzungen gestorben ist. 

Zur endgültigen Klärung ihrer Identität und der Todesursache wurde die Leiche ins Institut für Rechtsmedizin nach München gebracht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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