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An Fasching verstärkt im Einsatz: Alkohol-Schnelltests.

Herrmann: Mehr Alkohol-Kontrollen zur Faschingszeit

München - Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Narren im Freistaat vor Alkohol am Steuer gewarnt. Er droht mit intensiven Verkehrskontollen zur Faschingszeit.

Alkohol und Drogen seien die Hauptursache für schwere Unfälle im Straßenverkehr, betonte Herrmann am Montag in einer Pressemitteilung. Deshalb kenne die Polizei bei Alkohol am Steuer "keinen Spaß". Wer im Fasching nicht auf Alkohol verzichten wolle, solle den Wagen zu Hause lassen, mahnte er. Herrmann verwies darauf, dass die Polizei zur Faschingszeit 2008 in Bayern mehr als 400 alkoholbedingte Unfälle gezählt habe. Dabei wurden neun Menschen getötet, zahlreiche wurden schwer verletzt.

Allein im Bereich des Polizeipräsidiums München hat die Polizei im letzten Jahr an 30 Faschingstagen insgesamt 39 958 Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Dabei mussten 12 725 Personen "ins Röhrchen blasen"; in 597 Fällen wurde der Führerschein sichergestellt oder ein Fahrverbot erteilt.

Mit der seit Anfang Februar in Kraft getretenen Bußgeldverordnung können für Alkohol oder Drogenmissbrauch am Steuer bis zu 1.500 Euro fällig werden. Die Polizei weist in dem Zusammenhang nochmals ausdrücklich darauf hin, dass für Fahranfänger in der Probezeit 0,0 Promille gelten.

tba/dpa

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