Jetzt kommt die kalte Dusche

München - Oh nein, bitte nicht das wieder! Tief Quendeline bereitet der Hitzewelle am Freitag mit heftigen Gewittern und einer kalten Dusche ein Ende. Am Wochenende regnet es sich richtig ein.

Volker Wünsche vom Deutschen Wetterdienst warnt: „Stellenweise regnet es über 40 Liter pro Quadratmeter in drei bis sechs Stunden – da könnten kleine Flüsse übertreten und Keller volllaufen.“ Kommt jetzt der Dauerregen wie vor der WM?

„Am Freitag kann es mancherorts noch Hagel und Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde geben“, sagt Wünsche. Der Grund ist eine großflächige Wetterumstellung über Mitteleuropa. Wenn sich das Tief aus Westeuropa im Laufe des Tages hier festgesetzt hat und das Wetter ruhiger geworden ist, dann hat es plötzlich zehn Grad weniger als am Donnerstag. Am Samstag soll es in München bei nahezu herbstlichen Werten knapp unter 20 Grad fast durchgehend regnen. Am Sonntag blinzelt zumindest ab und zu wieder die Sonne hinter den Wolken hervor, dann steigt das ­Thermometer wieder ein paar Grad höher. Grillen, Baden, Sonnen – an diesem Wochenende fällt alles ins Wasser …

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Zumindest die Landwirte müsste der Wetterumschwung freuen: Laut wetter.net hat es in München im Juli bislang nur rund 50 Liter geregnet, nicht einmal die Hälfte der sonst üblichen 130 Liter. Aber: Der Erdboden ist durch die Hitze so vertrocknet und hart, dass er die Wassermengen gar nicht aufnehmen kann.

Ein Grund mehr, dass der Sommer schnell wiederkommen soll. Oder war’s das jetzt schon wieder? „Nein“, sagt der Meteorologe. Nächste Woche gehe es voraussichtlich langsam wieder rauf: 20 bis 25 Grad. Dem Trend zufolge steigt das Quecksilber in der ersten Sommerferienwoche dann sogar wieder auf 25 bis 27 Grad. Der Rest der Sommerferien soll es nach einigen Vorhersagemodellen zwar unbeständig werden, aber warm. Also keine Bange heute beim Blick aus dem Fenster …

nba

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