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Geschmückte Fischerboote rudern bei Regen anlässlich der Fischerhochzeit in Tutzing über den Starnberger See.

Regen kann Hochzeitslaune nicht trüben

Historische Hochzeiten in Tutzing und Landshut

Zwei Hochzeiten der besonderen Art lockten am Wochenende Tausende von Besuchern an: Trotz Regens begeisterten sowohl die Fischerhochzeit in Tutzing als auch die Landshuter Hochzeit.

Tutzing/Landshut– Mit einem nachgespielten Jawort im Schloss Tutzing haben zwei junge Tutzinger – Theresa Feldhütter und Benedikt Greif – gestern den Höhepunkt der traditionellen Fischerhochzeit gesetzt. Das ganze Wochenende über wurde in der Gemeinde am Starnberger See die Liebesgeschichte zweier Fischerskinder unter anderem mit Brautlader, Polterabend, Brautessen und Festzug mit 650 Teilnehmern durch die Gemeinde nachgespielt. Ein Stadtsprecher schätzte die Besucherzahl an beiden Tagen insgesamt auf rund 7500 Gäste. Der Dauerregen konnte weder die Laune der Mitspieler noch die der Zuschauer erschüttern. Das Fest findet seit den 1970er Jahren alle fünf Jahre statt.

News-Ticker zum Nachlesen: So war die Tutzinger Fischerhochzeit 

Mit einem zehntausendfachen „Hallooooo“ begrüßten die Besucher der Landshuter Hochzeit gestern ihr Brautpaar. Aus aller Welt reisten Menschen an, weil in der niederbayerischen Stadt nur alle vier Jahre mittelalterlich geheiratet wird. Etwa 2500 Mitwirkende in originalgetreuen Kostümen machten das Spektakel zu einem der größten Historienfeste Europas. Seit diesem Jahr gilt das Ereignis als immaterielles Kulturerbe. Die Festspielsaison dauert bis zum 23. Juli. Die Stadt ist seit Wochen im Hochzeitsfieber. 

Tutzinger Fischerhochzeit: Die schönsten Bilder des Umzugs

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mm

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