Räumung am Hauptbahnhof - das war der Grund

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Nach einer langen Nacht starteten tausende Musikfans am Samstagmorgen mit Energie in den zweiten Tag des Open-Air-Festivals “Rock im Park“.

Hit-Marathon im Park erfüllt Fanträume

Nürnberg - Es war eine lange Nacht - und dennoch starteten tausende Musikfans am Samstag in Nürnberg mit neuer Energie in den zweiten Tag von Deutschlands größtem Rockfestival.

Eigentlich wird auf den Zeltplätzen und in den Konzertbereichen bis zum Sonntag sowieso rund um die Uhr gefeiert. Denn als nach Mitternacht die Auftritte der Stars wie Limp Bizkit und Peter Fox vorbei waren, ging die Party vor den Zelten weiter.

Die besten Bands bei Rock im Park

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Schon ab Mittag waren die Bühnen des dreitägigen Festivals mit Nachwuchsbands besetzt. Mehr als 62 000 Menschen waren in diesem Jahr zu der Riesenparty rund um das Zeppelinfeld gekommen. “Wir fühlen uns willkommen und sind ein ganz klarer Bestandteil der Kultur in diesem Gebiet“, sagte Veranstalter Marek Lieberberg. Zwar hatten sich noch kurz vor dem Festival einige Anwohner beschwert und versucht, den Start des Open-Air-Festes wegen zu viel Lärm gerichtlich zu stoppen. “Das Festival war aber zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet“, sagte Klaus Fischer von der Würzburger Agentur Argo Konzerte.

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Auf den drei Bühnen am Dutzendteich erfüllten sich die Träume vieler Fans, denn die Stars geizten nicht mit Klassikern und ihren großen Hits. So beendete Chris Cornell seinen Auftritt mit “Black Hole Sun“, dem legendären Hit seiner ehemaligen Band Soundgarden. Peter Fox reiste mit einem ganzen Orchester an, das seinem “Haus am See“ den richtigen Sound verpasste. Die Crossover-Herren von Limp Bizkit wagten sich auf ungewohntes Terrain und spielten eine Variante von George Michaels “Faith“. Zum Abschluss gab es dann noch den für die Rocker untypisch ruhigen Radiohit “Behind Blue Eyes“. Wie in jedem Jahr übertrieben es auch wieder einige mit der Feierlaune und landeten Dank zu viel Alkohol statt vor der Bühne auf der Ausnüchterungs-Station. Besondere Vorfälle allerdings habe es nicht gegeben, sagte ein Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Nürnberger Hilfsorganisationen. Allerdings war die Toxikologische Abteilung des Klinikums zeitweise so überbelegt, dass überlegt wurde, eine zusätzliche Station einzurichten. Lieberberg hatte Mitte der 80er-Jahre “Rock am Ring“ am Nürburgring ins Leben gerufen. Ab Mitte der 90er kam “Rock im Park“ dazu.

Heute treten rund 90 Bands über das Wochenende verteilt an beiden Orten auf. Für Nürnberg waren in diesem Jahr noch Tageskarten zu haben. Am Freitag, dem Eröffnungstag, zählten beide Festivals zusammen mehr als 142 000 Besucher. In Nürnberg wurden am Samstag unter anderem Grusel-Rocker Marilyn Mansons, The Killers und Korn erwartet. sollten.

dpa

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