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Nach turbulenter Gewitter-Nacht: Zahlreiche Bäume in Bayern umgestürzt – DWD warnt erneut

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Von: Tanja Kipke

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Kräftige Gewitter sind in der Nacht zum Dienstag über Bayern gezogen. Weitere Gewitter, teils mit Starkregen und Böen sind im Anmarsch. Der DWD warnt.

Update vom 26. Juli, 8.09 Uhr: Die Unwetter der letzten Nacht haben in einigen Regionen Bayerns Schäden hinterlassen. Vor allem im Landkreis Bamberg krachte es, mehrere Bäume stürzten um, zahlreiche Dächer wurden abgedeckt. Kreisbrandrat Thomas Renner von der Bamberger Feuerwehr spricht von 70 bis 80 Einsatzstellen. Unter anderem musste die Feuerwehr mithilfe von Drehleitern Bäume Stück für Stück abtragen, da sie auf Dächer gestürzt waren oder über Straßen und Wege hingen, wie er News5 in der Nacht mitteilte.

Die Gewitter haben es in sich: Im Landkreis Bamberg stürzten in der Nacht Bäume um.
Die Gewitter hatten es in sich: Im Landkreis Bamberg stürzten in der Nacht Bäume um. © NEWS5 / Merzbach

Nach turbulenter Nacht: Neue Gewitter-Warnungen für Bayern

Update vom 26. Juli, 7.02 Uhr: Nach einer turbulenten Nacht in Bayern geht es an den Alpen mit Starkregen und Gewittern weiter. „Heute Vormittag am Alpenrand gebietsweise Starkregen mit 20 bis 30 l/qm in wenigen Stunden. Im Tagesverlauf hier auch einzelne Gewitter mit Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit und Böen um 60 km/h“, heißt es im DWD-Warnlagebericht von 7 Uhr. Auch wenn es teils kräftig geregnet hat und regnet, herrscht gebietsweise hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4 von 5).

Am Dienstagvormittag lässt zwischen Alpenrand und Bayerischem Wald der gebietsweise gewittrige Starkregen allmählich nach. Sonst gibt es laut DWD viele Wolken und vereinzelt Schauer. Nachmittags lockert der Himmel auf und vor allem in Mittelfranken und Nordschwaben scheint laut den Wetterexperten längere Zeit die Sonne. Nach den Gewittern in der Nacht ist die Luft etwas abgekühlt. Die Maximalwerte liegen bei 24 Grad am Alpenrand, bis zu 29 Grad am unteren Main. Dazu weht ein frischer Nordwestwind.

Update vom 25. Juli, 21.43 Uhr: In weiten Teilen Bayerns könnte es heute noch reichlich ungemütlich werden. Aktuell sind auf der DWD-Warnkarte große Teile des Freistaats orange eingefärbt. Das ist gleichbedeutend mit einer amtlichen Warnung vor „starkem Gewitter“. Vereinzelt könnte es laut Prognose bis in die frühen Morgenstunden turbulent bleiben.

„Starke Gewitter“ in Bayern möglich: DWD warnt

Update vom 25. Juli, 20.52 Uhr: Inzwischen wird in Teilen Niederbayerns vor „starkem Gewitter“ gewarnt und auch in südlicheren Regionen schaut es vorübergehend düster aus. So wird etwa im Landkreis Garmisch-Partenkirchen noch bis 22 Uhr starkes Gewitter prognostiziert.

Update vom 25. Juli, 18.40 Uhr: In ganz verschiedenen Farben kommt die DWD-Warnkarte am frühen Montagabend daher: Rot, orange und lila. Der Tagesausklang könnte für einige Bewohner des Freistaats noch zu einer turbulenten Angelegenheit werden.

Rund um Ingolstadt ist bis 20 Uhr sogar mit „schwerem Gewitter mit Orkanböen, heftigem Starkregen und Hagel“ (rot) zu rechnen. „Starkes Gewitter“ (orange) steht unter anderem den Regensburgern bevor. Eine Hitze-Warnung (lila) gilt bis 19 Uhr noch in weiten Teilen Niederbayerns. Im Süden Bayerns besteht derzeit keine „Gefahr“, daher ist die Warnkarte in zurückhaltendem Grün eingefärbt.

Neue Hitzewelle: Weit über 30 Grad in Bayern – doch der DWD warnt bereits vor dem Abend

Update vom 25. Juli, 15 Uhr: In Bayern ist es zu Beginn der Woche richtig heiß. In München strahlt die Sonne am wolkenlosen Himmel, rund 34 Grad herrschen in der Landeshauptstadt. Etwas weiter im Norden, in Nürnberg, sind es am Nachmittag des 25. Julis sogar 35 Grad.

Das wird aber vor allem im Norden Bayerns nicht dauerhaft so bleiben. Für den restlichen Tag gab der Deutsche Wetterdienst eine amtliche Warnung heraus, laut den Meteorologen muss ab 16 bis 00 Uhr mit Windböen und teilweise Sturmböen gerechnet werden. Bis Mitternacht seien sogar „unwetterartige Böen“ möglich, vereinzelt mit Hagel und lokalen Gewittern. Im südlichen Bayern sei bis Dienstagfrüh, 26. Juli, mit Starkregen zu rechnen.

Erstmeldung vom 24. Juli: München – Nachdem es am Freitag - und teilweise auch noch am Samstag - ordentlich gekracht hat, ist es mit den Unwettern auch schon wieder vorbei. Die nächste Hitzewelle ist im Anmarsch und hat es in sich. Am Montag (25. Juli) müssen sich die Bayern erneut auf hohe Temperaturen bis 37 Grad einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits eine amtliche Hitze-Warnung herausgegeben.

Vertrocknetes Gras und brütende Hitze: Die Münchner planschen bei hohen Temperaturen in der Isar.
Vertrocknetes Gras und brütende Hitze: Die Münchner planschen bei hohen Temperaturen in der Isar. © dpa/Sven Hoppe/DWD (merkur.de-Collage)

Wetter in Bayern: Wüstenluft bringt Hitze mit - DWD gibt Warnung heraus

Die Warnung des DWD gilt am Montag von 11 Uhr bis 19 Uhr im kompletten Südosten Bayerns. Vor allem Niederbayern, Oberbayern und die Oberpfalz sind betroffen. Es werde eine „starke Wärmebelastung“ erwartet, teilten die Meteorologen mit. Stadtgebiete seien besonders betroffen. „Am Montag ist mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet von München zu rechnen“, so der DWD.

„Starke Wärmebelastung“: Der DWD warnt in weiten Teilen Bayerns am Montag vor Hitze.
„Starke Wärmebelastung“: Der DWD warnt in weiten Teilen Bayerns am Montag vor Hitze. © Screenshot Deutscher Wetterdienst

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„Hitze-Schub“ hat es in sich: Experte erklärt, warum es diesmal noch belastender wird

Laut Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel kommt am Montag Wüstenluft nach Bayern, die Temperaturen liegen dann wieder deutlich über der 35-Grad-Marke. Das sei allerdings nur eines der zwei Szenarien, wie der Experte in einem Video zugibt. Es könnte durchaus sein, dass es „nur“ Werte zwischen 30 und 35 Grad geben werde und nicht über 35 Grad. „Trotzdem noch heiß, aber nicht ganz so super-heiß.“

Ein besonderer Faktor verstärke diesmal die Hitzewelle. Der Südosten Bayerns sei „tatsächlich auch noch von Schwüle betroffen“, erklärte der Wetter-Experte. In Nieder- und Oberbayern kann es demnach auch bei niedrigeren Temperaturen „extrem belastend für den Körper“ werden. Genau in dieser Region gilt auch die Hitze-Warnung des DWD.

Dass zwei unterschiedliche Temperatur-Szenarien vorliegen, liege an der schwankenden Regenprognose. Ab Dienstag sei es mit der Hitze schon wieder vorbei und der Regen kommt. Falls die Gewitter doch schon am Montag einsetzen, kühle es auch früher ab. In Bayern ist vor allem der Westen von den Gewittern betroffen. Wann genau es krachen wird, bleibt abzuwarten. (tkip)

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