Hitzewelle in Bayern: Hohe Waldbrandgefahr

München - Hitzewelle in Bayern: Mit Temperaturen über 30 Grad erlebt der Freistaat seit Wochenbeginn die heißeste Zeit des Jahres. Damit steigt auch die Gefahr von Waldbränden.

In Südbayern wurden Dienstagnachmittag Temperaturen bis zu 34 Grad erwartet, teilte der Deutsche Wetterdienst in München mit. Am Montag wurden bayernweit die höchsten Temperaturen in München gemessen. Dort erreichte das Thermometer 33,5 Grad. In Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen wurden 32 Grad gemessen. Auch für die nächsten Tage versprechen die Wetterexperten hochsommerliche Temperaturen. “Die Hitzeperiode bleibt uns bis Freitag erhalten“, sagte ein Meteorologe. Am Freitagabend drohten von Westen her teils heftige Gewitter. Ab Samstag soll es um bis zu zehn Grad kühler werden.

Mit der Hitze steigt auch die Waldbrandgefahr im Land. Wie das Landwirtschaftsministerium am Dienstag in München mitteilte, zeigt der Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes in weiten Teilen Südbayerns bereits die Stufe vier auf der fünfstufigen Skala an. Trockenes Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige seien besonders leicht entzündlich. Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) appellierte deshalb an Waldbesucher, das Rauchverbot im Wald unbedingt einzuhalten. “Bereits ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe können einen folgenschweren Brand auslösen“, warnte Brunner nach Ministeriumsangaben.

dpa

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