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Lassen sich bei der aktuellen Hitze auch Bananen in Bayern anbauen?

Reicht der Sommer?

Hitzewelle: Bald Bananen und Kiwis aus Bayern?

München - Mehr als 30 Grad Celsius tagsüber, über 20 Grad nachts - bringt die Hitze ideale Bedingungen für den Anbau tropischer Früchte in Bayern?

Tatsächlich sorge der Klimawandel für Veränderungen im Anbauspektrum, sagte der Obst- und Gemüsereferent beim Bayerischen Bauernverband, Theo Däxl, am Donnerstag.

Bananen- und Ananasplantagen oder Zitronenhaine in großem Stil unter weißblauem Himmel werde es aber nicht geben. Doch auch die züchterische Arbeit sowie die Erfahrung im Anbau und bei der Kultivierung trügen zur Veränderung des Anbauspekturms bei. Unter anderem gedeihen Tafeltrauben, Mirabellen, Kiwifrüchte und Pfirsiche. „Die Sommermonate sind nicht entscheidend für den Anbau tropischer Früchte“, sagte Däxl. Kritisch seien die Temperaturen im Winter und Frühjahr. „Hier liegt der Knackpunkt: den meisten Früchten ist es dann bei uns viel zu kalt.“

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Melonen kommen bereits aus Niederbayern. Der Gemüsebauer Josef Winetsdorfer aus Osterhofen im Landkreis Deggendorf baut seit vier Jahren Mini-Wassermelonen an. „Damit ich im Hochsommer ernten kann, müssen die Setzlinge Anfang April in den Boden.“ Die Pflanzen seien sehr empfindlich, die Temperaturen dürften nicht unter drei Grad fallen.

Heuer sei es teils im Mai kälter gewesen, doch das war nicht das einzige Problem. „Ich habe rund 80 Prozent meiner Melonen-Pflanzen durch das Hochwasser verloren.“ Den übrig gebliebenen Beständen habe die jüngste Trockenheit stark zugesetzt. Die heimischen Melonen seien aber beliebt - sie schmeckten besonders süß.

dpa

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