Technische Störung am Isartor: Erhebliche Verzögerungen auf der Stammstrecke

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Eine Frau genießt auf einer Liege auf der Hallerwiese in Nürnberg die Sonne.

Temperaturen bis zu 25 Grad

Hoch "Padma": Bayerns bislang wärmster Tag des Jahres

München - Hoch "Padma" heizt kräftig ein: In Bayern erleben die Menschen den bislang wärmsten Tag des Jahres. Auch am Donnerstag wird es noch einmal richtig sommerlich.

Sonne satt: Bei strahlend blauem Himmel gab es in Bayern am Mittwoch einen ersten Vorgeschmack auf den Sommer. In Parks, Eisdielen und Straßencafés genossen die Menschen das herrliche Wetter - dank „Padma“. Das Hoch bescherte dem Freistaat den bislang wärmsten Tag des Jahres. Die höchsten Temperaturen wurden gegen 16 Uhr in der Nähe von Regensburg gemessen - sommerliche 25 Grad, teilte der Deutsche Wetterdienst in München mit. Allerdings: Das Traumwetter ist nur von kurzer Dauer. Am Freitag erwarten die Meteorologen tristen Regen mit grauen Wolken und ungemütlichen Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad. Nachts könnte es sogar etwas Frost geben.

Solche Temperaturschwankungen von Hitze bis hin zu frostiger Kälte sind zu dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich - gemäß dem Kinderspruch „Der April macht was er will“. „Es ist ein Übergangsmonat“, sagte Gerhard Lux, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD), in Offenbach. Den heißesten 15. April seit den Aufzeichnungen des DWD gab es im Jahr 2007 - mit knapp 30 Grad in Duisburg. Der kälteste 15. April wurde 1973 gemessen mit eisigen minus 9,1 Grad in Oberstdorf. Typisch seien auch große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht.

Die Landwirte beurteilen das Wetter aus einer anderen Perspektive: „Wir sind ganz gut aus dem Winter gekommen. Es war sehr mild. Die Winterkulturen sind in gutem Zustand“, erklärte Michael Lohse, Sprecher des Deutschen Bauernverbandes in Berlin. Auch der Spargel sprießt endlich, nachdem das begehrte Edelgemüse wegen der kühlen Witterung anfangs nur langsam gewachsen war. Allerdings habe der milde Winter in etlichen Bundesländern vor allem in Thüringen, aber auch in Niedersachsen und Hessen, zu einer Mäuseplage geführt, sagte Lohse. Und auch der fehlende Regen macht den Bauern Sorgen. In einigen Regionen habe die strahlende Sonne den Boden schon ziemlich ausgetrocknet. In Bayern und Baden-Württemberg und im Osten Deutschlands gebe es erste Anzeichen von Trockenheit.

Auch die Waldbauern hoffen auf Niederschläge, ist die Waldbrandgefahr derzeit doch sehr hoch. Der sogenannte Waldbrandgefahrenindex weist für Donnerstag in einzelnen Regionen Oberbayerns eine Gefahr der höchsten Stufen 4 und 5 aus, so etwa in Nürnberg, Reit im Winkl, Kaufbeuren, Regensburg oder Ingolstadt. Besonders kritisch ist die Lage in Wäldern auf sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, auf sonnigen Waldlichtungen und an Waldrändern. Die Regierung von Oberbayern mahnte, in Wäldern keine offenen Feuer anzuzünden und keine brennenden oder glimmenden Sachen wegzuwerfen.

dpa

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