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Die Mauern aus Sandsäcken, die in Deggendorf zum Schutz vor Hochwasser aufgebaut wurden, stehen jetzt frei.

Entwarnung an der Donau

Neue Flutwelle wohl keine Gefahr mehr

Günzburg/Deggendorf - Heftige Regenfälle haben die Donau nach wenigen Tagen wieder anschwellen lassen. Die neue Flutwelle fließt auf das niederbayerische Krisengebiet zu. Das erwarten die Experten:

Heftige Regenfälle haben die Donau nach wenigen Tagen wieder anschwellen lassen. Die neue Flutwelle fließt auf das niederbayerische Krisengebiet zu. Höchststände wurden allerdings nicht mehr erwartet.

Die neue Hochwasserwelle der Donau wird voraussichtlich nicht mehr die höchste Warnstufe vier erreichen. Wie der bayerische Hochwassernachrichtendienst am Mittwoch mitteilte, wurde im Flusslauf bis Regensburg verbreitet die Meldestufe drei erreicht. Im niederbayerischen Krisengebiet wird der Scheitel noch erwartet. Dort wird damit gerechnet, dass noch im Laufe des Mittwochs ebenfalls die dritte Stufe erreicht wird.

Im schwäbischen Landkreis Günzburg wurde bereits am Dienstagabend der Katastrophenalarm aufgehoben. Die Pegelstände seien gesunken und die Lage habe sich entspannt, teilte das Landratsamt Günzburg mit. Eine Gefahr für Haushalte und Unternehmen sei nicht mehr gegeben.

Auch in Deggendorf zieht sich das Wasser langsam zurück. Große Teile des in der vergangenen Woche überschwemmten Ortes Fischerdorf sind inzwischen wieder frei. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kündigte an, dass die immer noch gesperrte Autobahn 3 (Regensburg-Passau) bis Freitag wieder freigegeben werden soll.

Nach Angaben seines Ministeriums waren am Mittwoch erneut rund 3600 Helfer im Hochwassereinsatz. Mehr als ein Drittel davon kam von den Freiwilligen Feuerwehren. Die Bundeswehr hatte 700 Soldaten im Einsatz, ähnlich viele Kräfte kamen von der Landes- und Bundespolizei. Das Technische Hilfswerk schickte 500 Helfer, hinzu kamen die Rettungsorganisationen. Insgesamt arbeiteten in den vergangenen knapp zwei Wochen mehr als 60 000 Einsatzkräfte in den bayerischen Flutregionen.

Und so schlimm war's in Bayern:

Hochwasser: Katastrophenalarm und Dauereinsätze

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dpa

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