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So sah es in Fischerdorf während des Hochwassers im vergangenen Jahr aus.

Bronze-Matratze auf Beton-Sitzbank

Hochwasser-Denkmal nach Kritik gestoppt

Deggendorf - Der Deggendorfer Oberbürgermeister hat den Plan für ein Hochwasser-Denkmal in Fischerdorf gestoppt, weil das Kunstwerk den Bürgern der Stadt nicht gefiel.

In der geplanten Form werde es kein Kunstwerk auf dem Platz des alten Feuerwehrhauses geben, sagte eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag. Sie bestätigte einen Bericht des Bayerischen Rundfunks. Grund für den Stopp war laut BR-Bericht Kritik von Bürgern aus Fischerdorf.

Das Kunstwerk „Alles Schöne ist weit weg“ des Münchner Künstlers Gregor Passens, das bei einem mit 20.000 Euro dotierten Wettbewerb als Siegerentwurf gekürt worden war, sollte eine in Bronze gestaltete Matratze zeigen, die über einer Beton-Sitzbank liegt. Es sollte eigentlich am Jahrestag des Deichbruchs, dem 4. Juni, eingeweiht werden.

Die Flut im vergangenen Frühsommer hatte die Menschen im Deggendorfer Stadtteil besonders hart getroffen. Nach einem Deichbruch stand das Wasser bis zu drei Meter hoch, mehr als 100 Häuser mussten abgerissen werden.

dpa

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