Hochwasser: Pegelstände gehen zurück

München - Die Hochwasserlage in Bayern hat sich in der Nacht zum Montag weiter entspannt. Die Situation bleibt aber prekär.

“Die Pegelstände gehen fast überall zurück“, sagte eine Sprecherin des Hochwassernachrichtendienstes Bayern am Montagmorgen. So wurde in Kelheim die Meldestufe vom höchsten Wert vier am Sonntagabend auf drei zurückgestuft. Das Kloster Weltenburg, das wegen seiner Lage direkt an der Donau mit speziellen Mauern gesichert worden war, blieb ohne Schäden, wie die Polizei in Kelheim mitteilte.

Damit gab es in Bayern laut der Internetseite des Nachrichtendienstes am frühen Montagmorgen keine Standorte mit der höchsten Warnstufe mehr. “Wir haben aber schon noch eine angespannte Situation an der unteren Donau“, sagte die Sprecherin. Dort seien die Pegelstände nach wie vor sehr hoch. Weil es in den kommenden Tagen nicht mehr so stark regnen soll, sei aber mit einer weiteren Entspannung zu rechnen.

In einzelnen Regionen hatten Feuerwehr und Polizei am Sonntagabend dennoch alle Hände voll zu tun. In Mittelfranken rückte die Feuerwehr wegen voll gelaufener Keller rund 100 Mal in einer halben Stunde aus. Auch in der südlichen Oberpfalz liefen am Sonntagnachmittag in Berg bei Neumarkt (Landkreis Neumarkt) 29 Keller voll. Zudem war in der Nähe von Neumarkt nach Angaben der Polizei Regensburg der linke Fahrstreifen auf der Autobahn 3 in Richtung Nürnberg für mehr als eine Stunde überflutet. Weitgehend ruhig blieb es in Oberfranken.

dpa

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