Polizei verhängt Lkw-Fahrverbot

Abi im Hochwasser-Gebiet fällt aus

München - Nach dem anhaltenden Dauerregen spitzt sich die Hochwasserlage dramatisch zu. In Teilen Bayerns wurde Katastrophenalarm ausgerufen. Der Liveticker über die Lage in München und der Region:

Wetter-Apps fürs Handy: Das sind die besten 

+++ 23.25 Uhr +++ Alle Infos zu Schulausfällen und Abiturprüfungen auf der Internetseite des Kultusministeriums Bayern. Unter diesem Link.

+++ 22.55 Uhr +++ In Passau wird ein Pegelstand von zwölf Metern nicht mehr ausgeschlossen - das letzte Hochwasser dieser Größenordnung wurde dort zuletzt im späten Mittelalter im Jahr 1501 verzeichnet. Das Jahrhunderthochwasser 2002 hatte einen Höchststand von 10,81 Metern. Die Einsatzkräfte in Passau waren zusehends überfordert. Viele Häuser in der Dreiflüssestadt waren nur noch über Stege zu erreichen. In Berchtesgaden brach die Schleuse eines Bergsees, die Wassermassen ergossen sich unkontrolliert ins wenig bevölkerte Tal.

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Hochwasser: Die Bilder unserer Leser

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Auch die Pegelstände der Mangfall in Rosenheim könnten einen neuen Rekord erreichen, befürchtete ein Sprecher der Stadt. Der Damm drohte zu brechen. In Rosenheim wurden erste Stadtteile evakuiert. An vielen Schulen in Bayern soll der Unterricht an diesem Montag ausfallen.

+++ 22.22 Uhr +++ Einige Anwohner in der vom Hochwasser besonders betroffenen Stadt Passau müssen die Nacht zum Montag ohne Strom auskommen. Aus Sicherheitsgründen sei in einigen Häusern der Altstadt der Strom abgestellt worden, sagte ein Sprecher der Stadt am Sonntagabend. Die Verteilerkästen in den Gebäuden drohten unter Wasser zu geraten. In Passau droht das schlimmste Hochwasser seit dem Mittelalter - es ist ein Pegel von gut zwölf Metern prognostiziert. Am Montag sollen etwa 150 Bundeswehrsoldaten die Einsatzkräfte unterstützen.

+++ 22.21 Uhr +++ Katastrophenalarm in zehn Städten und Landkreisen: Wegen der vielerorts anschwellenden Flusspegel haben die Behörden bis Sonntagabend in zehn bayerischen Städten und Landkreisen Katastrophenalarm ausgerufen. Betroffen sind nach Angaben des Innenministeriums Stadt und Landkreis Passau, Stadt und Landkreis Rosenheim sowie die sechs Kreise Berchtesgadener Land, Miesbach, Mühldorf, Traunstein, Erding und Kelheim.

+++ 21.47 Uhr +++ Der Zugverkehr im Kreis Dachauist wieder beeinträchtigt: Aufgrund von Unwetterschäden ist der Streckenabschnitt zwischen Markt Indersdorf und Altomünster gesperrt. Die Züge wenden in Markt Indersdorf

Hochwasser im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Hochwasser im Landkreis Miesbach

Hochwasser in der Region Weilheim

Hochwasser im Landkreis Freising

Hochwasser im Landkreis Erding

Hochwasser im Landkreis Ebersberg

Hochwasser im Landkreis Dachau

Hochwasser im Landkreis Fürstenfeldbruck

Hochwasser im Würmtal

Hochwasser im Landkreis München

Hochwasser in der Region Wolfratshausen

+++ 21.22 Uhr +++ Im Gegensatz zum Pfingsthochwasser 1999 soll München von Überflutung verschont bleiben.
Der Grund: Inzwischen wurde der Sylvensteinspeicher, der die Isar oberhalb von Lenggries aufstaut, um drei Meter erhöht. Das sagte Martin Grambow, der Leiter der Wasserwirtschaftsabteilung im Umweltministerium. Anders als damals regne es dieses Mal jedoch überall in Bayern. Diese großflächige Ausdehnung sei „bemerkenswert und saugefährlich“. So schwellen dieses Mal auch die nördlichen Zuflüsse der Donau an.

+++ 21.19 Uhr +++ Nach Angaben von Umweltminister Marcel Huber (CSU) ist die Situation in einigen Ortschaften bereits jetzt schlimmer als beim großen Pfingsthochwasser 1999. „So etwas hat man in Bayern noch nicht gesehen“, sagte Huber. In Passau wurde ein Pegelstand von etwa 12 Metern nicht mehr ausgeschlossen - das letzte Hochwasser dieser Größenordnung wurde dort zuletzt im späten Mittelalter im Jahr 1501 verzeichnet. Mancherorts werde es ein „mehrhundertjähriges Hochwasser“ geben, sagte Huber. Ab Montag soll die Bundeswehr in Passau im Einsatz sein, wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nach einer Krisensitzung in der Staatskanzlei sagte.

Hochwasser: Die Bilder unserer Leser

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+++ 20.54 Uhr +++ Staatsregierung bildet Krisenstab: Angesicht des dramatischen Hochwassers in Bayern hat die Staatsregierung einen Krisenstab eingerichtet. Das erste Treffen mit Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) an der Spitze sei für diesen Montag um 12.00 Uhr geplant, sagte Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) am Sonntagabend in München.

Nach tagelangem Dauerregen droht Passau und Südostbayern ein bislang noch nicht dagewesenes Hochwasserdrama. Vor Beginn eines Krisentreffens in der Staatskanzlei hatte Seehofer am Sonntag gesagt: „Wir haben bereits Regionen in Bayern mit einem sogenannten Jahrhunderthochwasser. Möglicherweise werden wir eine Entwicklung bekommen, die zu einem Hochwasser führen könnte, das bisher noch nie dagewesen ist.“

+++ 20.51 Uhr +++ In Passau sind Teile der Altstadt ohne Strom. Das berichtet der Bayerische Rundfunk.

+++ 20.46 Uhr +++ Alle Abiturprüfungen in den Hochwassergebieten fallen am morgigen Montag aus. Das teilt das Bayerische Kultusministerium mit. 

+++ 20.29 Uhr +++ Polizei verhängt Lkw-Fahrverbot: Soeben erreicht uns diese Mitteilung der Polizei Bayern: "Durch die starken Regenfälle und den dadurch ausgelösten Katastrophen-Alarm in den Landkreisen Rosenheim, Miesbach, Berchtesgadener Land, Traunstein, Mühldorf, sowie der Stadt Rosenheim, wurde durch die Regierung von Oberbayern ein Lkw-Fahrverbot von Sonntag, 02.06.2013, 22.00 Uhr, zunächst bis Montag, 03.06.2013, 22.00 Uhr, angeordnet.

In Absprache mit der Regierung von Oberbayern gilt dieses Fahrverbot für alle Fahrzeuge ab 12 t, wobei Fahrzeuge, die im Rahmen des Katastropheneinsatzes tätig sind, von dieser Regelung ausgenommen werden.

Weiterhin ausgenommen ist der Verkehr auf der BAB A 8 und der A 93 zwischen Kufstein und München.

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+++ 20.02 Uhr +++ Staatsregierung setzt Krisenstab ein: Die Staatskanzlei teilt mit: Die Bayerische Staatsregierung hat zur Bewältigung der Hochwasserlage in Bayern einen Krisenstab mit Ministerpräsident Horst Seehofer, Umwelt- minister Marcel Huber, Wirtschaftsminister Martin Zeil, Innenminister Joachim Herrmann, Finanzminister Markus Söder, Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, Kultusminister Ludwig Spaenle und Staatskanzleichef Thomas Kreuzer eingesetzt.

Der Krisenstab wird die Maßnahmen der Staatsregierung vorbereiten und koordinieren und am Montag, 3. Juni 2013, erneut zusammenkommen, um die Beratung eines Maßnahmen- pakets im Ministerrat am Mittwoch, 5. Juni 2013, 12.00 Uhr, vorzubereiten. [...]

Die Staatsregierung sichert den vom Hochwasser Betroffenen bereits heute bestmögliche Unterstützung zu. Konkrete Hilfszusagen werden in der Kabinettssitzung am Mittwoch beraten und beschlossen werden.

Ministerpräsident und weitere Mitglieder der Staatsregierung werden sich frühestmöglich, sobald es ohne Störungen des Einsatzgeschehens möglich ist, an den Brennpunkten des Hochwassergeschehens über die aktuelle Lage ein Bild machen.

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+++ 19.20 Uhr +++ Der Unterricht fällt wegen des Hochwassers am Montag nach Ende der zweiwöchigen Pfingstferien in etlichen Städten und Landkreisen aus. So versicherte ein Sprecher der Stadt Rosenheim, am Montag blieben alle Schulen in Stadt und Landkreis Rosenheim geschlossen. Einzige Ausnahme: Die Abiturprüfungen an der Rosenheimer Fachoberschule (FOS) und Berufsoberschule (BOS) finden statt, während sie in den städtischen Gymnasien auf Freitag verschoben wurden.

Auch im gesamten Kreis Berchtesgadener Land fällt nach Angaben eines Sprechers an sämtlichen Schulen der Unterricht aus, im Landkreis Miesbach in den teils vom Tegernsee überfluteten Gemeinden Bad Wiessee, Rottach-Egern und der Stadt Tegernsee. In Passau bleiben am Montag insgesamt 14 Schulen geschlossen. Zudem forderte Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) Eltern auf, jene Kinder nicht zum Unterricht zu schicken, deren Schulen im Hochwassergebiet liegen.

+++ 19.02 Uhr +++ Bahn-Störung im Kreis Dachau aufgehoben: Die Störung zwischen Dachau und Markt Indersdorf wurde behoben. Das teilt die Bahn mit. Die ersten planmäßigen Züge fahren demnächst wieder.

+++ 18.50 Uhr +++ Seehofer warnt vor "Jahrhunderthochwasser": Die Situation habe sich dramatisch zugespitzt, sagte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Sonntagnachmittag vor Beginn eines Krisentreffens in der Staatskanzlei zum Hochwasser. „Wir haben bereits Regionen in Bayern mit einem sogenannten Jahrhunderthochwasser. Möglicherweise werden wir eine Entwicklung bekommen, die zu einem Hochwasser führen könnte, das bisher noch nie dagewesen ist.“

Nach Angaben von Umweltminister Marcel Huber (CSU) ist die Situation bereits jetzt schlimmer als beim letzten großen Hochwasser 1999. „So etwas hat man in Bayern noch nicht gesehen“, sagte Huber.

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In den Alpen regnet es bislang nach Angaben der Fachleute weiter sehr stark mit einem täglichen Niederschlag zwischen 50 und 90 Liter pro Quadratmeter - dieses Wasser wird im Lauf der kommenden Tage über Mangfall, Inn und andere Zuflüsse die Donau erreichen. Die Staatsregierung überlegt, gemeinsam mit Österreich Hilfen nicht nur des Bundes, sondern auch der EU zu beantragen. Das habe der österreichische Außenminister Michael Spindelegger in einem Telefonat vorgeschlagen, sagte Seehofer.

Vorrang hat nach Seehofers Worten zuerst die Schadensabwehr „für Personen und Eigentum“, am Mittwoch will die Staatsregierung bei ihrer Kabinettssitzung über ein bayerisches Hilfsprogramm sprechen. „Wenn es ein außergewöhnliches Hochwasser ist, muss man auch außergewöhnliche Antworten geben.“ Dabei gehe es um eine mindestens zweistellige Millionensumme. Jetzt müssten alle beteiligten Politiker und Behörden zusammenstehen, sagte der CSU-Chef. „Jetzt ist nicht Zeit für irgendwelche parteipolitischen Betrachtungen.“

+++ 18.44 Uhr +++ Im Raum Berchtesgaden sind im Bereich Unterau viele kleine Bäche mit Muren und Sand über die Straßen gelaufen und haben diese teilweise verschüttet. Die B305 zwischen Berchtesgaden und Marktschellenberg ist mehrmals überflutet. Schweres Bergegerät ist derzeit damit beschäftigt die Straßen einigermaßen frei zu halten. Auch zwischen Ramsau und Berchtesgaden ist die B305 aufgrund eines verstopften Wasserdurchlasses gesperrt.

+++ 18.30 Uhr +++ S 7 bis Montag unterbrochen:Die Störung auf der S-Bahn-Strecke zwischen Baierbrunn und Wolfratshausen (Linie S 7) dauert laut Bahnnoch bis Montag den 03.06.2013 an. Wann eine genaue Beseitigung der Unwetterschäden erfolgen kann, ist derzeit leider nicht bekannt.

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+++ 18.03 Uhr +++ Rosenheimer Bahnhof wird gesperrt: Aufgrund der Hochwasserlage wird der Bahnhof Rosenheim auf Anordnung der Behörden ab 19.00 gesperrt. Das teilt die Deutsche Bahn heute mit. Der Zugverkehr wird eingestellt.

+++ 17.32 Uhr +++ Bahnt sich zwischen Kolbermoor und Rosenheim eine Katastrophe an? Dort droht laut dem Bayerischen Roten Kreuz ein Damm an der Mangfall zu brechen und die Innenstadt zu überfluten. Die Einsatzkräfte bekommen Hilfe aus Östereich: Rund 200 Helfer des Roten Kreuzes aus Tirol sind derzeit momentan ins Katastrophengebiet. Sie haben laut BRK 500 Betten und 1.000 Decken im Gepäck.

+++ 17.24 Uhr +++ In Regensburg werden ebenfalls Evakuierungen vorbereitet. Das berichtet der Bayerische Rundfunk. Nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes spitzt sich auch in Regensburg die Hochwassersituation weiter zu. Laut BRK-Pressemitteilung wird gegen 23 Uhr in der Höchststand der Donau erwartet. Die örtlichen Kräfte des BRK bereiten angeblich in einer Mittelschule die Evakuierung von rund 250 Menschen vor. Näheres ist laut BR bislang nicht bekannt.

Unterricht fällt am Montag aus

+++ 17.21 Uhr +++ Der Unterricht fällt am Montag wegen des Hochwassers nach Ende der zweiwöchigen Pfingstferien in etlichen Städten und Landkreisen aus. So versicherte ein Sprecher der Stadt Rosenheim, am Montag blieben alle Schulen in Stadt und Landkreis Rosenheim geschlossen. Einzige Ausnahme: Die Abiturprüfungen an der Rosenheimer Fachoberschule (FOS) und Berufsoberschule (BOS) finden statt, während sie in den städtischen Gymnasien auf Freitag verschoben wurden. In Passau forderte Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) Eltern auf, jene Kinder am Montag nicht zum Unterricht zu schicken, deren Schulen im Hochwassergebiet liegen.

+++ 17.18 Uhr +++ A8 steht unter Wasser: Die Autobahn A8 steht bei der Ausfahrt Grabenstätt im Landkreis Traunstein nach einer Überflutung durch die Tiroler Achen unter Wasser. Die Totalsperrung sorgte für ein Verkehrschaos unter den rückreisenden Pfingsturlaubern.

+++ 17.04 Uhr +++ Das Landratsamt Miesbach teilt mit: Das Tegernseer Tal sollte aufgrund der derzeitigen Hochwasserlage nicht unnötig angefahren werden. Die Durchfahrt Tegernsee ist ab Gmund/Seeglas gesperrt. Bayrischzell: Die Tiroler Straße in Richtung Staatsgrenze (Thiersee) ist gesperrt. Schliersee/Fischhausen - Aurach in beiden Richtungen gesperrt. Valley in beiden Richtungen gesperrtgesperrt Hier sind die Durchfahrtsperren unbedingt einzuhalten!!

Teile von Rosenheim evakuiert

+++ 16.57 Uhr +++- Teile der oberbayerischen Nachbarstädte Rosenheim und Kolbermoor sind am Sonntagnachmittag wegen des sich zuspitzenden Hochwassers evakuiert worden. In Rosenheim drohte ein Damm der Mangfall zu brechen, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte. Die Bewohner im Stadtteil Schwaig seien deshalb gebeten worden, ihre Häuser und Wohnungen vorsorglich zu verlassen.

+++ 16.56 Uhr +++ Die Kanzlerin sagt Bayern die Hilfe der Bundeswehr zu: Laut Staatskanzlei hat Bayern Ministerpräsident Horst Seehofer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Hochwasserlage telefoniert. Die Bundeskanzlerin hat die volle Unterstützung der Bundesregierung, insbesondere auch durch die Bundeswehr zugesagt.

+++ 16.55 Uhr+++ Krisen-Treffen in der Staatskanzlei: Wie die Staatskanzlei mitteilt, wird Ministerpräsident Horst Seehofer mit den Staatsministern Martin Zeil, Joachim Herrmann, Markus Söder, Helmut Brunner, Thomas Kreuzer und Marcel Huber die aktuelle Situation erörtern und über mögliche Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen beraten. Die Staatsregierung sichert den vom Hochwasser Betroffenen bestmögliche Unterstützung zu.

+++ 16.30 Uhr +++ Wegen des Hochwassers im Landkreis Berchtesgadener Land hat das Landratsamt ein Bürgertelefon eingerichtet. Hier erhalten die Bürger Informationen zur aktuellen Lage und zu notwendigen Schutzmaßnahmen. Die Notrufnummern sind 08651/773-153 oder 08651/773-154.

+++ 16.27 Uhr +++ Der Bahnverkehr in Oberbayern ist durch das Hochwasser auch am morgigen Montag beeinträchtigt: Gesperrt sind laut Bahn am Montagmorgen noch die Strecken Garmisch-Partenkirchen–Murnau, Traunstein–Ruhpolding und Freilassing–Berchtesgaden. Die Deutsche Bahn versucht, ihre Fahrgäste mit einem Busnotverkehr zu befördern, soweit die Hochwasserlage das zulässt. Möglicherweise auch gesperrt sind die Strecken Rosenheim-Salzburg, Rosenheim –Kiefersfelden und Rosenheim–Holzkirchen. Aktuelle Informationen gibt es unter diesem Link.

+++ 16.24 Uhr +++ Nun ist auch der Zugverkehr im Kreis Dachau betroffen: Aufgrund von Unwetterschäden ist der Streckenabschnitt zwischen Dachau und Markt Indersdorf gesperrt. Die Züge wenden in Markt Indersdorf. Züge pendeln zwischen Markt Indersdorf und Altomünster. Nach Möglichkeit wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Dachau und Markt Indersdorf eingerichtet.

In der "Au" wird der Strom abgeschaltet

+++ 16.23 Uhr +++ In Teilen des Münchner Stadtteils "Au" wird der Strom abgeschaltet. Das berichtet der Bayerische Rundfunk. Die Feuerwehr geht von Tür zu Tür und bittet Anwohner, Kerzen bereit zu halten und Taschenlampen zu suchen....

+++ 16.21 Uhr +++ Für den Landkreis Mühldorf wurde der Katastrophenfall ausgelöst. Der Inn hat bei Kraiburg die Meldestufe 4 überschritten.

+++ 16.16 Uhr +++ Toter durch Hochwasser in Österreich: In Österreich ist am Sonntag ein Mensch durch eine vom Dauerregen verursachte Schlammlawine getötet worden. Die Hochwasserlage spitzte sich dort weiter zu. Vielerorts wurde Alarm ausgelöst, nachdem die Pegelstände der Donau und anderer Flüsse gefährlich anstiegen. Auch in der Schweiz waren am Wochenende Hunderte von Feuerwehrleuten und Katastrophenhelfer im Einsatz.

+++ 16.12 Uhr +++ Maxkron: Hochwasser-Sperre ist geschlossen: Der Hochwasserstand der Loisach in Maxkron bei Penzberg (Kreis Weilheim-Schongau) hat gegen 14.30 Uhr einen kritischen Punkt erreicht. Erstmals seit der Inbetriebnahme 2006 wurde das dortige Sperrwerk geschlossen.

+++15.27 Uhr +++ Das Hochwasser sorgt nun auch bei der S-Bahn für erste Ausfälle. Die S 7 Richtung Wolfratshausen ist derzeit auf dem Streckenabschnitt zwischen Baierbrunn - Ebenhausen gesperrt.

+++ 15.20 Uhr +++ Bayerns Umweltminister Marcel Huber betont: "Die Lage in Südostoberbayern hat fast eine katastrophale Dimension."

+++ 15.08 Uhr +++ Ab Dienstag deutet sich endlich eine Wetterverbesserung in Bayern an. „Ab Montagvormittag wird sich der Regen abschwächen“, sagte Florian Bilgeri, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes.

Katastrophenalarm in Teilen Bayerns

+++ 14.54 Uhr +++  Nach Passau und Rosenheim wurde auch in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Miesbach Katastrophenalarm ausgelöst.

+++ 14.50 Uhr +++ Es könnte der erste Hochwassertote der Region sein. Ein Fischer hat am Wochenende eine Leiche im Uferbereich des Ammersees bei Utting im Landkreis Landsberg am Lech entdeckt.

+++ 14.42 Uhr +++ Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den vom Hochwasser am stärksten betroffenen Ländern die „volle Unterstützung“ der Bundesregierung versprochen.

Hier gibt es die aktuelle Wettervorhersage

+++ 13.11 Uhr +++ Bahnstrecken gesperrt: Die Bahnstrecken zwischen München und Salzburg über Freilassing sowie über Kufstein nach Österreich sind wegen Unterspülungen oder nach Murenabgängen unterbrochen.

So ist die Lage in München

+++ Auch in München spitzt sich die Situation zu. Laut Wasserwirtschaftsamt ist die Hochwasser-Meldestufe Zwei für den Pegel der Isar überschritten. Feuerwehr und Polizei haben wegen der Wassermassen alle Hände voll zu tun.

Hochwasser in München

Hochwasser in München

+++ Der Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen scheint in Sachen Hochwasser mit einem blauen Auge davonzukommen. Nur in Schlehdorf könnte es noch kritisch werden.

+++ Verkehrskollaps durch Hochwasser: Auf der Autobahn 8 nahe des Chiemsees geht seit Sonntagvormittag gar nichts mehr: Totalsperre!

MTB-Festival Tegernseer Tal abgesagt

+++ Das 10. SportScheck Mountainbike Festival Tegernseer Tal ist am Sonntag aufgrund der anhaltenden Regenfälle abgesagt worden.

+++ Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und nötige Evakuierungen beschäftigen die Einsatzkäfte in Passau und Rosenheim. Beide Städte haben am Sonntag Katastrophenalarm ausgerufen.

Hochwasser in Bayern: Katastrophenalarm und Dauereinsätze

Hochwasser in Bayern: Katastrophenalarm und Dauereinsätze

+++ Im Landreis Miesbach sind die Rettungskräfte im Dauereinsatz. Aufgrund des Starkregens wurden zahlreiche Straßen gesperrt, Teile des Tegernseer Tals sind nicht mehr zugänglich.

+++ Land unter heisst es auch seit Freitagabend im Landkreis Erding. Dort mussten die Einsatzkräfte mehr als 70 Unwetter- und Hochwassereinsätze binnen weniger Stunden bewältigen.

+++ Im Landkreis Ebersberg blieb die Situation trotz anhaltenden Regens für die Feuerwehren bis Sonntagvormittag überschaubar.

+++ Zu über 40 Einsätzen rückten die Feuerwehren in Stadt und Landkreis Dachau in den vergangenen drei Tagen aus wegen der sintflutartigen Regenfälle aus.

+++ Ein ähnliches Bild zeigt sich auch im Fürstenfeldbruck. Vollgelaufene Keller und überflutete Straßen bescheren den Feuerwehren zahlreiche Einsätze.

+++ Auch wenn die Unwetterwarnungen leicht reduziert wurden, für die Feuerwehren im Landkreis Starnberg gibt es keine Entspannung

+++ Ganz Deutschland kämpft mit den Wassermassen. In Teilen der Republik wurde Katastrophenalarm ausgerufen.

Hochwasseralarm zum Sommeranfang in Deutschland

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Rubriklistenbild: © dpa

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