Zoff im Märchenschloss

Hohenschwangau - Zwietracht im Märchenschloss: Nach Angaben der Schlösserverwaltung gibt es auf Schloss Neuschwanstein Ärger zwischen Belegschaft und dem Verwalter.

Die Bayerische Schlösserverwaltung erhebe dabei aber keine Vorwürfe gegen den Verwalter, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Welche Differenzen genau im Raum stehen, wollte die Schlösserverwaltung nicht kommentieren. „Das sind innerbetriebliche Probleme.“ Der Betrieb der prachtvollen Anlage im Allgäu für die zahlreichen Touristen habe darunter nie gelitten.

Die „Augsburger Allgemeine“ hatte aus einem Schreiben der Belegschaft zitiert. Das Personal beschwerte sich darin über Mobbing und frustrierende Arbeitsbedingungen. Es sei von nicht abgerechneten Führungen, Bereicherungen und Diebstahl die Rede.

Der Sprecher der Schlösserverwaltung sagte, dass der Verwalter von Neuschwanstein bis auf weiteres krankgeschrieben sei. Deshalb seien derzeit die Verwaltungen von Schloss Linderhof und der Münchner Residenz für Neuschwanstein verantwortlich. Die Schlösserverwaltung will nun Aufklärungsarbeit leisten, wie ihr Präsident Bernd Schreiber am Mittwoch ankündigte: „Ziel ist, die Situation vor Ort transparent und in vollem Umfang aufzuklären.“

Neuschwanstein zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Mehr als eine Million Besucher kommen jedes Jahr in das Schloss nahe Füssen, das König Ludwig II. einst erbauen ließ.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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