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Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson

Holocaust-Leugner Williamson: 12.000 Euro Strafe gefordert

Regensburg - Die Staatsanwaltschaft hat 12.000 Euro Strafe für den Holocaust-Leugner Richard Williamson gefordert. Der 70-Jährige hatte in einem Fernsehinterview den Massenmord an den Juden in den Nazi-Gaskammern bestritten.

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Gericht verhandelt gegen Holocaust-Leugner Williamson

Ermittlungen gegen Bischof Williamson

Vor dem Regensburger Landgericht verlangte der Staatsanwalt am Freitag eine Strafzahlung von 120 Tagessätzen zu jeweils 100 Euro wegen Volksverhetzung. Das entspricht genau dem Strafmaß aus dem Strafbefehl, den Williamson abgelehnt hatte.

Der Bischof der Pius-Bruderschaft hatte in einem Fernsehinterview den Massenmord an den Juden in den Nazi-Gaskammern bestritten. Weil er Einspruch gegen den Strafbefehl erhob, werden die Vorwürfe in einem öffentlichen Prozess verhandelt.

Der britische Bischof der Piusbruderschaft nahm aber nicht selbst an der Verhandlung teil, er ließ sich von seinem Coburger Rechtsanwalt Matthias Loßmann vertreten. Der 70 Jahre alte Geistliche hatte in einem Fernsehinterview den Massenmord an den Juden in den Nazi-Gaskammern bestritten. Dafür hat er einen Strafbefehl über 12 000 Euro erhalten. Da Verteidiger Loßmann gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt hat, müssen die Vorwürfe in einem öffentlichen Prozess verhandelt werden.

dpa

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