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Guten Appetit: Mit der richtigen Fütterung können sich Vogelfreunde bestimmte Arten einladen.

Holt das Vogelhäuschen raus

Hipoltstein - Wer Vögeln über den Winter helfen möchte, sollte jetzt schon das Vogelhäuschen aufstellen, damit sich die Tiere an die Futterstelle gewöhnen. Tipps zur richtigen Fütterung:

Wer Vögeln durch die harte Winterzeit helfen möchte, sollte jetzt mit dem Füttern beginnen. Dann gewöhnten sich die Tiere rechtzeitig an die neue Futterstelle, erklärte der bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Hilpoltstein. Einige Regeln gelte es dabei zu beherzigen. Die wichtigste: Das Futter sollte an einer übersichtlichen Stelle verteilt werden, damit sich keine Katzen anschleichen und die Vögel sich sicher fühlen können.

Außerdem sei Hygiene wichtig, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. Klassische Vogelhäuschen, in denen der Kot der Tiere das Futter verunreinigt, sollten täglich gereinigt werden. Besser sind laut LBV Futtersilos. Das Futter solle zudem hochwertig sein - auch, weil billige Produkte zur Verbreitung von Ambrosia-Samen beitragen. Auf Ambrosia-Arten reagieren viele Menschen allergisch.

Mit der Art des Futters können sich Vogelfreunde ihre Gäste gezielt einladen: Amseln, Drosseln und Rotkehlchen mögen Äpfel, Rosinen und Getreideflocken, während Finken Körnerfresser sind und Erdnüsse, Hanf und Sonnenblumenkerne bevorzugen. Meisen und Spatzen hingegen nehmen fast alles, was ihnen unter den Schnabel kommt.

Weil nur wenig über Wintervögel bekannt ist und sich der Vogelzug durch den Klimawandel ändert, ruft der LBV vom 6. bis zum 9. Januar wieder zur “Stunde der Wintervögel“ auf. Die Bevölkerung soll dann eine Stunde lang Vögel zählen und dem LBV das Ergebnis melden.

dpa

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