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Überdurchschnittlich gut: Rund 36 000 Tonnen Hopfen ernteten die Bauern dieses Jahr. 

Wegen ausreichenden Regens und weniger heißer Tage

Überdurchschnittliche Hopfenernte in Bayern 

Fürth - Die Hopfenernte in Bayern ist wegen der guten Witterungsbedingungen mit ausreichend Regen und nur wenigen heißen Tagen heuer überdurchschnittlich gut ausgefallen.

Mit rund 36 100 Tonnen liegt die Erntemenge nach ersten Schätzungen um fast 24 Prozent über dem Durchschnitt der vorangegangenen sechs Jahre. Dies teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Donnerstag in Fürth mit. Die als Folge des heißen und trockenen Sommers sehr schlechte Ernte des Vorjahres sei gar um fast 50 Prozent übertroffen worden.

Die seit zwei Jahren zu beobachtende Zunahme der Anbaufläche setzte sich auch in diesem Jahr fort. Fast 86 Prozent der Hopfenanbaufläche Deutschlands liegt damit in Bayern. Davon wiederum entfallen fast 98 Prozent auf die Hallertau, die zugleich das größte geschlossene Hopfenanbaugebiet der Welt ist. Wie die Statistikbehörde weiter mitteilte, stammt der restliche Hopfen im Freistaat im Wesentlichen aus dem mittelfränkischen Anbaugebiet Spalt. Übrigens: Für 100 Liter Bier werden im Durchschnitt etwa 120 Gramm Hopfen benötigt.

dpa

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