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Barbara ist glücklich, dass sie lebt. Ihr Sohn kuschelt sich fest an seine Mama.

Wunder nach Unfall in Gars

Schlimmen Zug-Unfall überlebt: Barbara (48) erzählt

Gars – Es grenzt an ein Wunder, dass Barbara den Unfall im Dezember überlebte. Ihr Auto war zwischen Gars und Mittergars von einem Zug erfasst worden. Jetzt erzählt sie, wie es ihr drei Monate später geht.

„Ich danke Gott und den vielen Helfern, dass ich lebe“, sagt die 48-jährige Barbara im Gespräch mit wasserburg24.de. Sie redet über ihre Zeit der Genesung und über die Erinnerungen an diesen schrecklichen Unfall.

Barbara kam am 15. Dezember von der Straße ab und geriet mit ihrem Auto auf die Bahngleise zwischen Gars-Bahnhof und Mittergars. Der Zusammenstoß mit dem Zug war nicht mehr zu verhindern. „Eingeklemmt in dem Autowrack wusste ich gar nicht so recht, was eigentlich los war. Es war sehr eng, alles hat gedrückt und es hat gepoltert“, berichtet Barbara nun rosenheim24.de. Sie wurde ohnmächtig, durch die Stimme des Notarztes sei sie einige Zeit später wieder aufgewacht.

Herausragende Rettungsaktion

Mehr als hundert Helfer leisteten am Unfallabend unermüdlichen Einsatz. „Das glaubt man in der heutigen Zeit gar nicht, dass so viele Menschen von überall her versuchen, gemeinsam und unter schweren Bedingungen, einen fremden Menschen zu retten“, erzählt Barbara immer noch sehr bewegt und glücklich zugleich. „Die Rettungskräfte haben mir so toll geholfen, dass ich lebendig aus diesem Wrack unter dem Zug herauskomme und haben dabei teilweise sogar ihr eigenes Leben in Gefahr gebracht“, so Barbara weiter. Diesen Einsatzwillen werde sie ihren Lebensrettern niemals vergessen. 

Das gesamte Gespräch mit Barbara lesen Sie hier.

Zug zerquetscht Auto: Bilder

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