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Horst Seehofer lernt Donald Trump vielleicht bald persönlich kennen.

Einen Termin hat er schon im Auge

Seehofer lädt Donald Trump nach Bayern ein

München - Grüß Gott, Mr. Trump! Horst Seehofer hat den neuen US-Präsidenten nach München eingeladen - und warnt vor überzogener Kritik am neuen Mann im Weißen Haus.

Der CSU-Chef hatte nach Angaben aus Regierungskreisen vom Donnerstag das künftige Staatsoberhaupt bereits kurz nach dessen Wahlsieg vor wenigen Wochen schriftlich gratuliert und dabei auch betont, Trump sei „jederzeit im Freistaat Bayern willkommen“. Zuvor hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe darüber berichtet. Als mögliche Gelegenheit für einen Besuch habe Seehofer die Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2017 genannt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern aus Deutschland und Europa hatte Seehofer bereits nach der Wahl vor überzogener Kritik am künftigen Politikstil von Trump gewarnt. „Mein Plädoyer ist: Warten wir doch die praktischen Handlungen ab“, sagte Seehofer. Politiker und Medien sollten sich vor vorschnellen Einschätzungen über Trumps politische Schwerpunkte hüten. Erst nach gemeinsamen Gesprächen seien Aussagen über eine gemeinsame Politik zwischen Deutschland, Europa und den USA möglich.

dpa

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