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„Ansonsten geht‘s gut, Herr Aiwanger?“ - Heftige Kritik an Söders Vize nach Twitter-Schlagabtausch

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Von: Katarina Amtmann

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Hubert Aiwanger
Hubert Aiwanger wird auf Twitter für einen Tweet hart angegangen (Archivbild). © Matthias Balk/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Das Wetter ist zu warm für Ende Oktober. Auf einen entsprechenden Tweet hat Hubert Aiwanger reagiert - und dafür heftige Kritik geerntet.

München - Auf Twitter ist es zu einem Schlagabtausch zwischen Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Dario Schramm gekommen. Schramm, der Anfang 20 ist, bezeichnet sich dort selbst als Sozialdemokrat, er war Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz.

Twitter-Schlagabtausch zwischen Aiwanger (Freie Wähler) und Schramm

Anlass war ein Tweet von Schramm am Samstag. „Dass ich am 29. Oktober mittags in kurzer Hose und T-Shirt im Garten auf der Liege liegen kann, ist mehr als besorgniserregend“, schrieb er mit Blick auf das spätsommerliche Wetter mit bis zu 25 Grad. Zu den zu warmen Temperaturen äußerte sich Aiwanger nicht, er reagierte aber trotzdem auf Schramms Tweet: „Ja, Sie sollten in der Zeit was arbeiten.“

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„Ignoranter kann man kaum öffentlich auftreten“: Kritik an Aiwanger nach Tweet

Schramm wiederum teilte einen Screenshot von seinem Tweet und Aiwangers Antwort: „Der stellvertretende Ministerpräsident von Bayern, Ladies and Gentlemen.“ Ein Twitter-Nutzer kommentierte daraufhin: „Abgespeichert und für den kommenden Wahlkampf in Bayern als Favorit gespeichert. Ignoranter den zukünftigen Generationen gegenüber kann man kaum öffentlich auftreten“, zeigte er sich über Aiwangers Reaktion schockiert.

„Nix verstanden, Hubert. Blockier du mal weiter die Erneuerbaren, künftige Generationen auch in Bayern werden dich verfluchen“, meinte eine weitere Person. „Ansonsten geht‘s gut, Herr Aiwanger?“, fragte eine Frau den Vize-Ministerpräsidenten.

Das ist Hubert Aiwanger

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„Sie beleidigen Menschen wie mich“: Heftige Kritik an Söder-Vize Aiwanger

„Glauben Sie wirklich, dass jemand der mittags frei hat nix arbeitet? Mit solchen Aussagen beleidigen Sie Menschen wie mich, die hauptsächlich am Abend arbeiten und diesen ganzen Laden genauso am laufen halten wie andere“, warf jemand Aiwanger vor. „Und diesen Dünnschiss-Tweet hast du steueralimentiert in deiner Freizeit als bayerischer Wirtschaftsminister abgeschickt? Bravo!“, kommentierte jemand ironisch. „Musst Du nicht arbeiten? Ach nee, du hängst lieber auf Twitter rum und sagst anderen Leuten, dass die arbeiten sollen“, schlug eine weitere Person in die gleiche Kerbe.

Eine erneute Reaktion von Aiwanger selbst gab es zunächst nicht. Erst vor Kurzem sorgte Bayerns Wirtschaftsminister für Aufsehen, als er sich in die Winnetou-Debatte einschaltete. Von „woken“ Bevormundern war die Rede, auch von „Lügenbeuteln“ sprach Aiwanger in seinem Tweet. (kam)

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