Hubschrauber-Übung für Atom-Unfälle

Fürstenfeldbruck/Salzgitter - Vorbereitung für mögliche Atom-Unfälle: Gut 23 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl werden derzeit Flüge für den Fall einer nuklearen Katastrophe geübt.

Mit Hubschraubern der Bundespolizei werde in dieser Woche in einem gemeinsamen Projekt von Deutschland, Frankreich und der Schweiz die länderübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Messteams geprobt, wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Montagabend in Salzgitter mitteilte. Betroffen sind unter anderem die Gebiete um Fürstenfeldbruck, Oberschleißheim sowie der südliche Bereich Münchens bis hin zum Chiemsee.

Aus niedrigen Flughöhen um die 100 Meter werde die Radioaktivität am Boden gemessen. Ziel sei es, diese schnell und flächendeckend feststellen zu können. Außerdem wollen die Teams ihre Messergebnisse miteinander vergleichen und so überprüfen. Gemessen würden dabei, so das BfS, natürliche, im Boden vorkommende Radionuklide sowie das unter anderem noch von Tschernobyl herrührende Cäsium 137. Nach Angaben des BfS werden derlei Übungen seit 1997 regelmäßig national wie international abgehalten.

dpa

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