Hund weckt Bewohnerin: Fachwerkhaus in Flammen

Alzenau - Ihr Hund hat einer jungen Frau womöglich das Leben gerettet - das Tier bellte laut, weckte die 22-Jährige und machte sie so auf ein großes Feuer aufmerksam.

Bei dem Scheunenbrand im unterfränkischen Alzenau (Kreis Aschaffenburg), der auch auf das Wohnhaus übergriff, ist am frühen Donnerstagmorgen eine Schaden von 200 000 bis 300 000 Euro entstanden. Auch zwei Autos wurden zerstört. „Dass es keine Verletzten gab und die Bewohner das Anwesen rechtzeitig verlassen konnten, haben sie einem Hund zu verdanken“, heißt es im Polizeibericht. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar.

Der Vierbeiner hatte gegen 03.30 Uhr laut gebellt. Dadurch wachte eine 22-Jährige auf, die sofort lautes Knacken hörte. Als sie aus dem Fenster sah, brannte die Scheune bereits lichterloh. Die junge Frau weckte ihren Mann sowie den Untermieter, die danach alle rechtzeitig ins Freie kamen.

Als die Feuerwehr eintraf, hatten die Flammen bereits auf das Fachwerkhaus und die im Hof stehenden Autos übergegriffen. Die Scheune, in der eine Werkstatt untergebracht und Holz gelagert war, wurde total zerstört. Da die Feuerwehr befürchtete, dass die Flammen auf weitere Häuser übergreifen, weckten sie mehrere Anwohner und forderten sie auf, ihre Häuser zu verlassen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden.

dpa

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