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Eklige Verunreinigungen zwischen den Brief-Massen: Ein oder mehrere unbekannte Täter werfen Hundekot in Briefkästen. Die Mitarbeiter in den Briefzentren und auch manche Post-Kunden sind die Leidtragenden.

Hundekot zwischen Briefen: Der Post stinkt's

München - Wer kommt denn auf so eine eklige Idee? Schon seit Wochen finden Post-Mitarbeiter in München und Umgebung zwischen den Massen der Briefe Hundekot. Jetzt hat die Post sogar eine Belohnung ausgesetzt, um den Täter zu finden.

Der eklige Fall beschäftigt die Post schon seit längerem: So wurde im Briefverteilungszentrum Starnberg am 18. August 2011 erstmalig Kot in einem Briefsammelsack gefunden. Der Kot wurde offensichtlich in einen Hundekotbeutel gesteckt und dieser – ohne ihn zu verschließen – in einen Briefkasten der Deutschen Post geworfen. Danach wurden im Bereich der Polizeipräsidien München und Oberbayern Nord in insgesamt 34 Fällen Briefkästen nach dem selben Schema verschmutzt.

Die betroffenen Briefkästen befanden sich bislang meist in der Nähe von S-Bahnhöfen im Westen Münchens sowie den Landkreisen Starnberg und Fürstenfeldbruck. Die Briefe, die sich in den betroffenen Kästen befanden, mussten zum Teil vernichtet werden, zum einen wegen der erheblichen Kontamination und dem Umstand, dass die meist in fast flüssiger Form eingebrachten Fäkalien die darauf geschriebenen Adressen unleserlich machten.

Schaden entstanden außerdem an den Briefkästen, den Sammelbehältnissen und in den Verteilungszentren der Deutschen Post selbst, da die verunreinigten Lieferungen teilweise auf die dortigen Förderbänder gelangten.

Die tatsächliche Schadenshöhe ist nach Aussage der Verantwortlichen der Deuschen Post nur schwerlich zu beziffern, beläuft sich aber nach bisherigen Schätzungen in einer Höhe von weit mehr als 10.000 Euro.

Inzwischen wird gegen den unbekannten Täter wegen Störung öffentlicher Betriebe sowie wegen Gemeinschädlicher Sachbeschädigung  ermittelt. Ihm droht daher eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

Die Deutsche Post hat sich entschlossen für Hinweise, die zur Ergreifung des bislang unbekannten Täters führen, eine Summe von 4.000 Euro auzuloben.

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