Schulbus kracht in Hauswand - Mindestens 20 Verletzte

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Alle Mängel mittlerweile behoben

Hygienemängel in Landshuter Schlachthof

Landshut - Gravierende Mängel in der Produktions- und Betriebshygiene sind im Schlachthof Landshut festgestellt worden. Eine Gesundheitsgefährdung für die Verbraucher habe demnach aber nicht bestanden.

Im Schlachthof Landshut ist wiederholt gegen Hygienevorschriften verstoßen worden. Baumaßnahmen seien hygienisch nicht adäquat abgesichert worden, so dass unter anderem gravierende Mängel in der Produktions- und Betriebshygiene festgestellt wurden, teilte die Regierung Niederbayern am Donnerstag mit. Sie bestätigte damit einen Bericht des Bayerischen Rundfunks und der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). Hinweise auf kontaminierte Lebensmittel gab es nicht, teilte die Regierung als Aufsichtsbehörde mit. Eine Gesundheitsgefährdung für die Verbraucher habe nicht bestanden. Zudem stellten die Behörden Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz fest. Alle Mängel sind nach Angaben der Regierung Niederbayern inzwischen beseitigt worden.

Die Lebensmittelsicherheit habe nie in Frage gestanden und sei von den Kontrollbehörden auch nie angezweifelt worden, teilte der Sprecher des Betreibers Vion, Karl-Heinz Steinkühler, auf Anfrage mit. „Der Betrieb in Landshut ist in den vergangenen acht Tagen zwei Mal von nationalen Kontrollorganen überprüft worden. Dabei ist dem Unternehmen die einwandfreie Produktion von Lebensmitteln attestiert worden.“

Der SPD-Verbrauchersprecher Florian von Brunn forderte am Donnerstag eine Veröffentlichungspflicht von gravierenden Verstößen in der Lebensmittelproduktion. „Schweine, die vor dem Schlachten nicht betäubt werden, Bauarbeiten mitten im Schlachtbetrieb, Schaben in Produktionsanlagen und nicht einmal Handwaschbecken für die Mitarbeiter: Diese Vorwürfe sind einfach grauenhaft.“

Die Landratsämter und kreisfreien Städte seien zu nah an den Betrieben dran, sagte die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Rosi Steinberger. „Das gesamte Kontrollsystem in Bayern muss auf den Prüfstand gestellt werden.“

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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