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Dieser B ichon Frisé-Welpe ist maximal sechs Wochen alt und stammt aus Rumänien.

Bei Kontrolle entdeckt

Illegaler Transport: Acht Welpen beschlagnahmt

Bad Reichenhall – Mit acht viel zu jungen Welpen ist ein Mann auf der Fahrt von Rumänien aufgehalten worden. 

Gut 20 Stunden waren die acht Bichon Frisé- und Yorkshire Terrier-Welpen wohl unterwegs – mit ihren maximal sechs Wochen viel zu jung, um von ihrer Mutter getrennt und von Rumänien aus durch halb Europa gefahren zu werden. Bei einer Routinekontrolle an der deutsch-österreichischen Grenze bei Bad Reichenhall (Kreis Berchtesgadener Land) am Samstagmorgen entdeckten Polizeibeamte zum Glück den illegalen Welpentransport. Der Fahrer hatte die Hündchen in Boxen in seinem Audi untergebracht. Wo die Reise enden sollte, ist unbekannt.

Die Tiere haben überwiegend keine Papiere und sind nicht gechippt. Lediglich zwei haben dubiose Schweizer Heimtierausweise, teilt der Landesverband Bayern des Deutschen Tierschutzbunds mit. Die Tierschützer gehen davon aus, dass die Welpen entweder vorbestellt waren oder über das Internet weiterverkauft werden sollen. Für Hunde dieser kleinen Rassen zahlen Interessenten bei seriösen Züchtern in der Regel einen vierstelligen Betrag.

Die Vierbeiner wurden zunächst ins Tierheim Bad Reichenhall gebracht. „Eine erste Untersuchung ergab, dass zwei der Hunde leicht geschwächt sind, die anderen aber unauffällig“, sagt Andreas Brucker, der die Geschäftsstelle des Landesverbandes leitet. „Mehr über ihren Zustand können wir erst in fünf, sechs Tagen sagen.“ Eines der geschwächten Hündchen hatte ein Bein verbunden, war aber nicht sichtbar verletzt. Das weise auf eine Infusion hin, mit der es wohl aufgepäppelt wurde, um den Transport zu überstehen, sagt Brucker. Die Welpen kommen nun ins Tierheim im niederbayerischen Regen, wo sie unter Quarantäne gestellt und weiter versorgt werden.

Teresa Pancritius

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