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Ein See aus Beton flutet das Zwischengeschoss des Nürnberger Hauptbahnhofes.

Unfall bei Bauarbeiten

Flüssigbeton flutet Nürnberger Hauptbahnhof

Der Beton sollte eigentlich in einen Schacht, am Ende landete er im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes: In Nürnberg hat sich bei Bauarbeiten ein Flüssigbeton-Malheur ereignet.

Nürnberg - Wer diesen Schlamassel beseitigen muss, kann einem leid tun: Im Nürnberger Hauptbahnhof sind am Mittwoch bei Bauarbeiten mehrere Kubikmeter Flüssigbeton aus- und ins Zwischengeschoss gelaufen. Ein Teil der betroffenen Passage musste abgesperrt werden.

Bilder, die per Facebook und Twitter geteilt werden, zeigen einen großen Betonsee, der sich seinen Weg durch die Königstorpassage bahnt. Die Bauarbeiter können nur zusehen.

Wie der BR berichtet, sollte bei Bauarbeiten am Bahnhofsvorplatz der Schacht unter einer Litfaßsäule verfüllt worden. Zwar sei alles vorher abgedichtet worden, dennoch floss der Beton aus dem Schacht in das Zwischengeschoss des Bahnhofs. Die Ursache für den Zwischenfall war zunächst unklar. Eine Sprecherin der städtischen Verkehrsbetriebe VAG sprach von etwa fünf Kubikmetern Flüssigbeton, der wohl von der Baustelle in einen Technikraum und von dort weiter in den öffentlich zugänglichen Bereich gelaufen sei. Die Königstorpassage verbindet den Hauptbahnhof mit den U-Bahnsteigen und der Altstadt.


Die Stadt hatte im April mit dem Umbau des Bahnhofs-Vorplatzes begonnen. Unter anderem soll ein Unfall-Brennpunkt entschärft werden.

Vor der Absperrung bildete sich eine größere Menschenmenge. Passanten blickten fragend auf den riesigen Haufen Beton. Mitarbeiter der Stadt versuchten mit Eimern und Schaufeln den flüssigen Beton aus dem Technikraum zu befördern. Dieser sei nicht relevant für den Betrieb der U-Bahn-Linien, sagte die Sprecherin. Eine Unterbrechung sei nicht zu erwarten. Über den Schaden konnte sie zunächst nichts sagen.

mm/dpa

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