Zahlen steigen

Immer mehr Schwerstkranke auf Bayerns Palliativstationen

Die Zahl der Schwerstkranken auf bayerischen Palliativstationen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen - darauf reagiert Bayern mit neuen Stationen. 

München - Im vergangenen Jahr waren es nach vorläufigen Daten fast 15000 Fälle, wie das Gesundheitsministerium des Freistaats in München am Freitag mitteilte. Sechs Jahre zuvor versorgten die Ärzte noch rund 12000 Patienten auf solchen Stationen. Seither nahm deren Zahl kontinuierlich zu. In Bayern eröffneten in diesem Jahr einige Palliativstationen oder wurden ausgebaut.

„Es ist mir ein großes Anliegen, schwerstkranken Menschen ein würdiges und möglichst schmerzfreies Leben bis zuletzt zu ermöglichen“, sagte Gesundheisministerin Melanie Huml (CSU) laut Mitteilung. „Auch die Angehörigen brauchen eine fürsorgliche Betreuung.“ Deshalb treibe die Staatsregierung den Ausbau dieser Strukturen voran.

Im Land bieten 103 Krankenhäuser stationäre palliativmedizinische Versorgung. Darüber hinaus gibt es derzeit 42 Teams der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) für die Versorgung von Erwachsenen sowie fünf Teams für Kinder und Jugendliche.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lkw-Fahrer schläft an Passauer Rastplatz ein - als er aufwacht, ist sein Tank leer
Ein Lkw-Fahrer machte in der Nacht auf Samstag sein wohlverdientes Nickerchen im Führerhaus seines Lasters. Als er aufwachte, staunte er nicht schlecht - und rief die …
Lkw-Fahrer schläft an Passauer Rastplatz ein - als er aufwacht, ist sein Tank leer
Unbekannter outet sich: Er übernahm Rechnung in Straubinger Lokal - aus reiner Nächstenliebe
Es war die Geste eines Unbekannten, die weit über Straubing hinaus für Respekt sorgte. Auf Facebook wurde sie von Tausenden geteilt. Jetzt hat sich der Wohltäter geoutet.
Unbekannter outet sich: Er übernahm Rechnung in Straubinger Lokal - aus reiner Nächstenliebe
Mann will mit irrwitziger Aktion sein Handy retten - und bringt sich dabei in Lebensgefahr
Bei einer waghalsigen Rettungsaktion für sein Handy hat sich ein Mann in Coburg in große Gefahr gebracht. Er musste gerettet werden. 
Mann will mit irrwitziger Aktion sein Handy retten - und bringt sich dabei in Lebensgefahr
Mann greift Frau und Tochter an und bedroht Passanten mit Waffe - Täter auf der Flucht
Ein Mann (50) soll in Nürnberg zuerst seine Familie angegriffen und dann Passanten bedroht haben. Danach flüchtete er. Eine großangelegte Fahndung blieb erfolglos.
Mann greift Frau und Tochter an und bedroht Passanten mit Waffe - Täter auf der Flucht

Kommentare