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Die Piepmätze leiden unter der vermehrten Nutzung von Glyphosat und der energetischen Sanierung von Gebäuden.

Traurige Erkenntnis

Immer weniger Mauersegler und Mehlschwalben in Bayern

Hilpoltstein - In Bayern gibt es immer weniger Mauersegler. Um rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sei der Bestand des Zugvogels zurückgegangen, teilte der Landesbund für Vogelschutz in Bayern mit.

Für die Aktion „Stunde der Gartenvögel“ hatte der Verein zu einer bayernweiten Zählaktion aufgerufen - und musste nun einen neuen “Minusrekord“ vermelden. Die schwindenden Zahlen erklären die Experten vor allem mit der Nutzung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat, weil dessen Anwendung den Insektenfressern die Nahrungsgrundlage entziehe.

Sorgen macht den Vogelschützern auch die energetische Sanierung von Gebäuden. Denn sowohl Mauerseglern als auch den Mehlschwalben fehlen dadurch die Mauernischen für Nistplätze. „Nur an ungefähr vier Prozent der bayerischen Häuser finden sich derzeit noch Schwalbennester, obwohl auch sie gesetzlich geschützt sind“, sagte LBV-Agrarbiologe Alf Pille.

dpa

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