Immobilienpreise im Süden Bayerns steigen weiter

München - Die Immobilienpreise in Bayern zeigen vor allem im Süden unbeeindruckt von Wirtschaftskrise und Konjunkturtief weiter nach oben.

Viele Menschen schätzten Immobilien als sichere Anlage in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, teilte der Immobilienverband Deutschland IVD Süd am Dienstag in München mit. Vor allem im Süden lagen die Preise für alle Arten von Objekten zuletzt über den vergleichbaren Vorjahreswerten, wie aus dem aktuellen Frühjahrsmarktbericht hervorgeht. Der Umsatz mit Immobilien sank 2008 im Vergleich zum Vorjahr allerdings um gut elf Prozent auf 29 Milliarden Euro. Der IVD Süd begründete dies vor allem damit, dass die Zahl der Großtransaktionen und Paketverkäufe deutlich zurückging.

Ein besonders teures Pflaster bleibt München. Die Immobilienpreise in der bayerischen Landeshauptstadt lägen deutlich über dem Durchschnitt im Freistaat, teilte der Immobilienverband weiter mit. Auch im Frühjahr 2009 seien die Preise für nahezu alle Wohnungstypen weiter gestiegen. Am rasantesten entwickelten sich auch hier die Preise für Baugrund. Für Einfamilienhäuser lag die Teuerung im Vergleich zum Vorjahr hier zum Beispiel bei 4,5 Prozent. Der Anteil des Baugrundes an den Gesamtkosten macht in München mittlerweile fast zwei Drittel aus.

Im Norden des Landes entwickelten sich die Preise unterschiedlich. Weniger ausgeben mussten Käufer für Wohnbaugrundstücke für Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften sowie bestehende Eigentumswohnungen. Teurer wurden dagegen Geschossbaugrund, frei stehende Einfamilienhäuser sowie Reihenmittelhäuser.

dpa

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