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Feucht soll es zugehen in den kommenden Tagen: In Bayern drohen Gewitter mit hohen Regenmengen.

Sogar Überschwemmungs-Gefahr

Jetzt kann es nass werden: Gewitter und Starkregen drohen

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Das sommerliche Wetter bleibt uns auch in den kommenden Tagen erhalten. Allerdings kann es zwischenzeitlich immer wieder gewittern. Und die Unwetter bringen Gefahren mit sich!

München - Das Gewitter dauerte knapp eine Stunde, danach standen am Montagabend in Garmisch Parkplätze unter Wasser, die Kapazität der Kanalisation war am Anschlag: 80 Liter pro Quadratmeter waren heruntergekommen -  war es ein Vorgeschmack auf die kommenden Tage?

Heiß und schwül, so soll es jedenfalls bis zum Wochenende weitergehen. „Wir erwarten ab diesem Mittwoch regional wieder heftige Gewitter, die teilweise ortsfest bleiben“, sagt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. „Dabei geht die größte Gefahr von sehr langsam ziehenden Gewitterzellen aus. Manchmal bewegt sich ein Gewitter gar nicht von der Stelle. Das kann für heftigen Sturzregen sorgen.“ Unwetter können dabei den gesamten Süden betreffen, vom Schwarzwald weg bis entlang den Alpen - „Starkregen, Hagel und Sturmböen“, schätzt Jung. Wen es treffen wird, und ob überhaupt, lasse sich derzeit nicht sagen. „Erst wenn sich eine Gewitterzelle gebildet hat, kann man zeitnahe und lokalisierte Unwetterwarnungen aussprechen.“ 

Bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter möglich

30 Grad Celsius in der Spitze - möglicherweise sogar noch mehr - sind dabei möglich. Wenn es dann schnackelt, könnten Regenmengen von 50 bis 100 Liter pro Quadratmeter vom Himmel kommen. Jung: „Ab den Mittagsstunden schießen im Westen und Süden dicke Quellwolken empor und es gibt neue Gewitter mit Unwetterpotenzial.“

Schuld an dieser brisanten Wetterlage in den kommenden Tagen hat laut Meteorologe Matthias Habel von WetterOnline das Tief Xisca. „Es schaufelt schwüle Mittelmeerluft zu uns.“ Im Gegensatz dazu herrscht über dem Kontinent in der Höhe ein hoher Luftdruck, der atlantische Tiefs, die für einen Wetterumschwung sorgen könnten, „wie ein Bollwerk abblockt“. Diese Situation werde sich erst entschärfen, wenn diese atlantischen Tiefs an Stärke zulegen. „Aktuell sind sie aber zu schwach auf der Brust.“ 

Die Gefahr von lokalen Sturzfluten mit Überschwemmungsgefahr bleibt deswegen bestehen - wie auch die immense Trockenheit, die mancherorts bereits an eine Dürre erinnert: In Teilen Niederbayerns hat es seit sechs Wochen keinen Tropfen mehr geregnet.

In unserem Wetter-Ticker halten wir Sie über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

mc

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