München: Ausfall von zwei S-Bahnen am Dienstagmorgen

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Malina K. (20) aus dem Raum Fürstenfeldbruck studierte erst seit Kurzem in Regensburg.

Ihr Körper trieb in der Donau

Traurige Gewissheit: Vermisste Studentin Malina ist tot

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Banges, wochenlanges Warten auf Nachricht von der verschwundenen Malina (20) hat mit einem Schreckensfund ein trauriges Ende genommen: Die junge Frau aus dem Raum Fürstenfeldbruck trieb leblos in der Donau. Erste Untersuchungen deuten offenbar auf ein Unglück hin.

Regensburg/Fürstenfeldbruck – Am Ende war alles umsonst. Verzweifelt hatte der Vater von Malina K. (20) aus dem Raum Fürstenfeldbruck alle Hebel in Bewegung gesetzt – auf der Suche nach einem Lebenszeichen seiner Tochter, der Studentin, die in Regensburg nach einer Partynacht verschwunden war. Während die Polizei mit Hubschraubern, Tauchern und Hunden die Gegend absuchte, klebten Malinas Familie und Freunde Plakate und suchten über die sozialen Netzwerke im Internet nach Zeugen. Sogar ein Lied nahm Malinas Vater Joseph Zawadzki für seine Tochter auf, er mochte die Hoffnung einfach nicht aufgeben.

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Umso härter traf ihn wohl am Freitag die Nachricht, dass es sich bei der Frauenleiche, die eine Spaziergängerin am Morgen kurz nach acht Uhr in der Donau entdeckt hatte, um seine Tochter handelt. Bei Donaustauf (Landkreis Regensburg) trieb sie leblos im Wasser, zwischen der Donaubrücke und dem Ehrendenkmal Walhalla. Die Fundstelle liegt knapp elf Kilometer flussabwärts vom Regensburger Herzogspark, dem Ort, an dem kurz nach ihrem Verschwinden Malinas Handy gefunden wurde – nur einen Steinwurf vom Flussufer entfernt. Dort, wo sich ihre Spur verlor, hatten eine Woche nach ihrem Verschwinden Leichenspürhunde angeschlagen, Polizeitaucher suchten den Fluss im Anschluss ab – zunächst ohne etwas zu finden.

Die wichtigsten Stationen von Malinas Verschwinden.

DNA-Abgleich steht noch aus

Auch wenn ein DNA-Abgleich bislang noch aussteht – die Polizei ist sich der Identität der nun gefundenen Toten so gut wie sicher. „Anhand der Bekleidung und der äußeren Umstände handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der Leiche um die Studentin“, sagte Polizeisprecher Armin Bock. Sie habe an dem Tag beispielsweise einen auffälligen Mantel getragen. Auch die äußere Erscheinung sowie die Haarfarbe lassen laut den Ermittlern kaum einen Zweifel zu, dass die wochenlang vermisste Studentin gefunden ist.

Wie Malina zu Tode kam, ist bislang unklar. Nach einer ersten Obduktion am Freitagnachmittag konnten Rechtsmediziner keine konkrete Aussage zur Todesursache machen. Der Zustand der Leiche sowie die Ermittlungen der Kripo Regensburg „lassen sich mit einem Tod durch Ertrinken in Einklang bringen“, formulieren die Ermittler vorsichtig ein vorläufiges Obduktionsergebnis. Es gebe keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen, die Polizei schließt ein solches aber bislang explizit nicht aus. Nun würden Gewebeproben ausgewertet, erklärt die Polizei weiter. Das könne trotz vorrangiger Behandlung einige Tage dauern. Ob diese Untersuchung endgültige Klarheit bringt, sei noch nicht sicher. Der Zustand der Toten, die fast drei Wochen im Wasser lag, erschwert die Ermittlungen.

Ob und wie Malina ertrunken ist, ist noch ungeklärt

Zwei Tage vor dem Fund der Leiche hatte die Fernsehsendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ bundesweit nach Zeugenhinweisen gesucht. Es gibt derzeit noch keine Erkenntnisse, welche Geschehnisse in der Nacht zum 19. März dazu führten, dass Malina K. ums Leben kam. Die junge Frau war nach einer Partynacht zu Fuß in der Regensburger Innenstadt auf dem Heimweg. Erst seit kurzer Zeit studierte sie in der Stadt und tat sich offenbar mit der Orientierung dort noch etwas schwer. Gegen vier Uhr morgens telefonierte sie vom Ernst-Reuter-Platz aus mit einer Mitbewohnerin ihrer Wohngemeinschaft, fragte nach dem Heimweg. Dann brach der Kontakt ab. Der Fundort von Malinas Handy liegt deutlich abseits ihres Heimwegs. Vieles deutet darauf hin, dass sich die Studentin am frühen Morgen verlaufen hatte.

Malinas Vater hat sich bislang noch nicht öffentlich zu dem Fund geäußert. Über die Facebook-Seite, die er für die Suche nach seiner Tochter eingerichtet hat und die Tausende Nutzer verfolgen, gingen im Minutentakt Beileidsbekundungen ein.

Vermisste Malina: Bilder vom Fundort der Leiche

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