Bei Nachrüstungsarbeiten

Ausnahmesituation: Serverausfall legt Klinikum Ingolstadt lahm

Ein Serverausfall führte im Klinikum Ingolstadt zu einer Ausnahmesituation. Nur noch lebensbedrohliche Notfälle wurden behandelt.

Ingolstadt - Ein bei Nachrüstungsarbeiten aufgetretener Serverausfall hat beim Klinikum Ingolstadt vorübergehend für eine Ausnahmesituation gesorgt. 

Einige geplante Operationen seien nicht möglich gewesen; die Notfallklinik habe für mehrere Stunden keine neuen Patienten aufgenommen, berichtete eine Kliniksprecherin am Mittwoch. Lebensbedrohliche Notfälle hätten aber zu jeder Zeit behandelt werden können, versicherte sie. 

Am Dienstagvormittag hätten einzelne Programme, bis zum Nachmittag wieder alle IT-Anwendungen zur Verfügung gestanden. Über den Vorfall hatte zuerst der Donaukurier (Mittwoch) berichtet.

Operationen mussten verschoben werden

Nach Klinik-Angaben kam es zu dem Ausfall des Zentralrechners, als Techniker bei der Installation eines neuen IT-Systems ein Bauteil austauschten. Plötzlich habe die Klinik auf einige Systeme nicht mehr zugreifen können. 

Betroffen gewesen sei unter anderem die Patientenverwaltung samt der Operationsplanung. Auch wenn wegen des von Montagabend bis zum Dienstagmittag dauernden Vorfalls Operationen hätten verschoben werden müssen, sei kein Patient gefährdet gewesen, versicherte die Sprecherin.

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BRK schlägt Alarm: Patienten mit Wehwehchen überlasten die Notaufnahmen. 

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Daniel Bockwoldt (Symbolbild)

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