Ingolstadt
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Zu einem Großeinsatz der Polizei kam es in einem Wohngebiet in Ingolstadt.

Keine Reaktion auf Pfefferspray

Großeinsatz in Ingolstadt: Blutverschmierter Mann mit Messer in Wohngebiet - Festnahme nach Warnschuss

  • Franziska Konrad
    vonFranziska Konrad
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Ein blutverschmierter Mann mit einem Messer in der Hand löste in einem Wohngebiet in Ingolstadt einen Polizei-Großeinsatz aus. Der 25-Jährige wurde festgenommen.

Ingolstadt - Zu einem Großeinsatz ist Polizei am Dienstag in Ingolstadt ausgerückt. Auslöser war ein blutverschmierter Mann mit einem Messer in der Hand. Der 25-Jährige wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte.

Großeinsatz in Ingolstadt: Blutverschmierter Mann mit Messer in Wohngebiet unterwegs

Über den Polizeinotruf erfuhren die Beamten, dass ein blutverschmierter Mann mit einem Messer im Stadtteil Mailing unterwegs sei. Daraufhin machten sich zehn Streifenwagen und ein Spezialeinsatzkommando auf den Weg in das Wohngebiet. Am Einsatzort angekommen, fanden die Beamten den 25-Jährigen auf der Terrasse eines Einfamilienhauses an die Hauswand gelehnt.

„Es hat ihn nichts dazu bewegen können, dieses Messer wegzulegen“, berichtet ein Polizeisprecher. „Er hat auch nicht auf Pfefferspray reagiert, was sehr ungewöhnlich ist, aber durchaus mal vorkommt bei Menschen in psychischen Ausnahmesituationen.“ Erst eine Kombination aus Verhandlungsgruppe, Spezialeinsatzkommando und Warnschuss konnte den Ingolstädter dazu bewegen, sich helfen zu lassen.

Mailing: Polizei verhaftet 25-Jährigen Ingolstädter - Hintergründe weiter unklar

Nach dem Großeinsatz wurde der 25-Jährige verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Das bestätigt die Polizei. „Es scheint so, als dass sich der junge Mann selbst ziemlich heftige Schnittverletzungen beigebracht hat“, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord.

Der Ingolstädter befand sich am Abend zunächst weiter in ärztlicher Behandlung. Völlig unklar waren die Hintergründe des Vorfalls. Doch die Polizei betonte: Nach ersten Erkenntnissen waren zu keinem Zeitpunkt unbeteiligte Personen gefährdet.

Zu einem tragischen Unfall kam es kürzlich beim Eisbaden bei Eichstätt: 39-Jähriger schlug zwei Löcher - und scheiterte am Durchtauchen. Weitere Nachrichten aus der Region Ingolstadt lesen Sie hier. (kof)

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