Ingolstädter stürzt beim Klettern in den Tod

Wien - Ein Mann aus Ingolstadt ist beim Klettern in den österreichischen Alpen in den Tod gestürzt. Einen 57-Jährigen aus Wuppertal ereilte das gleiche Schicksal.

Der 36-Jährige verunglückte auf einer Tour am Wilden Kaiser, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag bestätigte. Der Bergsteiger war am Mittwoch gemeinsam mit einem 57-jährigen Begleiter gut gesichert auf der Kletterroute “Sockeldurchstieg“ unterwegs. Als er an einer Stelle den Halt verlor, riss ein Sicherheitshaken aus dem Fels. Der 36-Jährige stürzte daraufhin rund 60 Meter ab und blieb auf einem Felsband tödlich verletzt liegen.

Am Hohen Dachstein stürzte außerdem ein Mann aus Nordrhein-Westfalen ab. Der 57-Jährige aus Wuppertal sei kurz unterhalb des Gipfels in den Tod gestürzt, sagte der Sprecher. Der Mann war allein auf der Kletterroute unterwegs. Die Polizei vermutet, dass er nach der schwierigen Passage rund 15 Meter unterhalb des Gipfels seine Eigensicherung ausklinkte und ungesichert weiterkletterte. Dabei dürfte er ausgerutscht sein und fiel etwa 100 Meter in die Tiefe.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bahnsteig nach Oberleitungsschaden evakuiert: Weiter Einschränkungen im Zugverkehr
Wegen einer gerissenen Oberleitung ist der Zugverkehr am Würzburger Hauptbahnhof am späten Sonntagnachmittag bis auf Weiteres eingestellt worden.
Bahnsteig nach Oberleitungsschaden evakuiert: Weiter Einschränkungen im Zugverkehr
Panoramatour mit fatalem Ausgang: Mann (53) fällt vom Rad und stirbt
Ein 53 Jahre alter Teilnehmer der „Panoramatour Oberpfälzer Wald“ ist am Sonntag von seinem Fahrrad gestürzt und und hat sich dabei tödlich verletzt.
Panoramatour mit fatalem Ausgang: Mann (53) fällt vom Rad und stirbt
Unfall auf A6: Mann überschlägt sich mit Auto und stirbt
Ein 71 Jahre alter Autofahrer ist am Sonntagmorgen bei einem Unfall auf der A6 ums Leben gekommen.
Unfall auf A6: Mann überschlägt sich mit Auto und stirbt
Polizei macht Routinefahrt - Plötzlich steht Mann mit Granate vor ihr
Mit einer Granate aus dem Zweiten Weltkrieg hat ein 31-Jähriger  in Aschaffenburg für einen Schockmoment gesorgt. Es drohte die Räumung mehrerer Gebäude.
Polizei macht Routinefahrt - Plötzlich steht Mann mit Granate vor ihr

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion