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In Bayern gibt es immer weniger Schäfer.

Initiative soll helfen

Darum gibt es in Bayern immer weniger Schäfer

Königsbrunn - Eine Initiative will das Aussterben der Wanderschäfer in Bayern verhindern. Acht Verbände und das Umweltministerium stellten am Mittwoch bei Augsburg eine Strategie vor, um den Schäfern ein besseres Einkommen zu sichern und den Beruf attraktiv zu machen.

Die Staatsregierung sichert in dem Papier zu, dass die Programme zur Förderung der Landschaftspflege durch Schäfer auch künftig über ausreichend Mittel verfügen.

Zudem sollen die Schäfer dabei unterstützt werden, Lammfleisch und Wolle besser zu vermarkten. „Schafwolle wird nicht mehr gebraucht“, sagte Schäfer Josef Hartl aus dem schwäbischen Mühlhausen. Diese Einnahmen würden den Betrieben sehr fehlen. Zudem könnten die Schäfer kaum mehr günstiges Land pachten, weil die Flächen für Biogasanlagen gebraucht würden.

Seit Jahren geht die Zahl der Schäfer in Deutschland wegen solcher Probleme zurück. Laut bayerischem Agrarministerium sank die Zahl der größeren Schafherden beispielsweise im Freistaat seit 2003 von 317 auf zuletzt 242. Die Hüteschäfer kommen nach Angaben des Bundesverbandes der Berufsschäfer durchschnittlich kaum auf ein Einkommen von 1000 Euro pro Monat. Zudem erreichen im nächsten Jahrzehnt ein Drittel der Schäfer das Rentenalter, sagte der Vorsitzende Günther Czerkus.

dpa

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