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Innenminister Joachim Herrmann will die geringe Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen erhöhen.

Sie kommen im Dunkeln: Wohnungseinbrüche gestiegen

Berlin/München - Angesichts der Zunahme von Wohnungseinbrüchen und gleichzeitig geringer Aufklärungsquote bei diesem Delikt sieht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Handlungsbedarf.

“Wir müssen darüber reden, wie wir die geringe Aufklärungsquote bei den Wohnungseinbrüchen erhöhen können, etwa durch intensiveren länderübergreifenden Informationsaustausch über Einbrecherbanden, die in Deutschland unterwegs sind“, sagte Herrmann der Zeitung “Die Welt“ (Montag).

Gemeinsam mit Niedersachsen setzt sich Bayern für einen Schwerpunkt zum Thema Wohnungseinbrüche auf der Innenministerkonferenz Ende Mai ein. Bayern habe - wie Niedersachsen - 1000 neue Polizeikräfte eingestellt: “Eine starke polizeiliche Präsenz ist sehr wichtig, insbesondere auch für das Sicherheitsgefühl der Menschen.“ Dennoch blieb die Aufklärungsquote gering.

Dem Bericht zufolge sind die Wohnungseinbrüche nach der neuesten Polizeilichen Kriminalstatistik, die Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Mittwoch vorstellen will, im vergangenen Jahr bundesweit um 9,3 Prozent auf ein Zehnjahreshoch von 132 595 Fällen gestiegen. Mehr als 80 Prozent blieben ungeklärt, denn die Aufklärungsquote betrage laut der Statistik nur 16,2 Prozent.

dpa

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