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Im Veterinäruntersuchungsamt werden Eier verschiedener Anbieter auf Fipronil-Rückstände untersucht.

Mehr belastete Eier als gedacht

Insektizid-Eier mit 13 Kennziffern nach Bayern geliefert

Insektizid-belastete Eier mit insgesamt 13 Kennnummern sind aus den Niederlanden nach Bayern geliefert worden, darunter auch Bio-Eier.

München - Diese Eier dürften nicht weiter verkauft werden, eine Rücknahme sei eingeleitet worden, teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitag mit. Am Donnerstag hatte das Landesamt nur fünf Erzeugercodes angegeben und von mindestens 268 000 belasteten Eier berichtet. Eine neue Zahl nannte das Amt nun zunächst nicht.

Fipronil war vermutlich bei der Stallreinigung im Einsatz

Vom dem Eier-Skandal sind inzwischen fast alle Bundesländer betroffen. In den Niederlanden war in Legehennenbetrieben der nicht dafür zugelassene Wirkstoff Fipronil eingesetzt worden, viele dort produzierte Eier wurden nach Deutschland verkauft. Ein belgischer Hersteller hatte vermutlich dem Reinigungsmittel „Dega-16“ Fipronil beigemischt, ein Kontaktgift, das gegen Hautparasiten wie Läuse, Milben und Flöhe wirkt. Die Anwendung bei Tieren, die der Lebensmittellieferung dienen, ist nicht erlaubt.

Fipronil wird aber zum Beispiel bei Hunden und Katzen verwendet. In hohen Dosen kann Fipronil für Menschen gefährlich sein. Wie genau es auf sie wirkt, ist allerdings nicht bekannt. Lebensmittelhändler kündigten bereits an, sämtliche pestizidbelastete Eier aus den Regalen zu räumen

dpa

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