1. Startseite
  2. Bayern

Schweres Busunglück bei Inzell: Zahl der Verletzten endlich klar - Ermittlungen zur Ursache auf Hochtouren

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Katharina Haase, Thomas Eldersch

Kommentare

Bei Inzell auf der B305 ereignete sich am Samstagmorgen ein schwerer Busunfall.
Bei Inzell auf der B305 ereignete sich am Samstagmorgen ein schwerer Busunfall. © FDL news/Lamminger

Bei einem Busunglück im Landkreis Traunstein sind am Samstag 43 Menschen verletzt worden. Die Gruppe aus NRW wollte zum Skifahren. Die Ermittlungen laufen.

Update vom 27. Februar, 10.36 Uhr: Die Polizei hat die Zahl der Verletzten bei dem schweren Busunglück bei Inzell in Oberbayern erneut nach oben korrigiert. Nach neusten Berichten seien demnach 52 der insgesamt 61 Insassen des Busses verletzt worden. Davon seien 14 Menschen schwer verletzt. Lediglich neun Menschen überstanden den Unfall unbeschadet.

Update vom 27. Februar, 8.35 Uhr: Nach dem schweren Unfall eines Reisebusses bei Inzell in Oberbayern mit Dutzenden Verletzten laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zur Unfallursache. Der Bus aus Nordrhein-Westfalen sei von der Unglücksstelle abtransportiert und für weitere Untersuchungen sichergestellt worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen der Deutschen Presseagentur (dpa).

Der Bus aus Münster war den Polizeiangaben zufolge mit insgesamt 61 Personen besetzt gewesen - darunter auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie waren auf dem Weg in den Skiurlaub ins österreichische Kaprun. Ursprüngliche erste Angaben von einem Ziel in den Chiemgauer Alpen korrigierte die Polizei. Das Fahrzeug war den Polizeiangaben nach am Samstagmorgen gegen 7.30 Uhr am Ortsausgang von Inzell von der Bundesstraße 306 abgekommen und umgekippt.

Nach Busunfall in Inzell: 43 Personen verletzt - sieben davon schwer

Die Polizei sprach am Sonntagmorgen von insgesamt nun 43 gemeldeten Verletzten, darunter seien 7 Schwerverletzte. Die Angaben der verschiedenen Einsatzkräfte zu den Opfern hatten geschwankt, die Feuerwehr hatte elf Schwerverletzte gezählt. Getötet wurde niemand.

Der 58 Jahre alte Busfahrer sei leicht verletzt worden, sagte der Polizeisprecher. Das Busunternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen habe für einige Reisende den Weg nach Hause organisiert und für andere die Weiterfahrt in das Skigebiet, zu dem sie unterwegs waren.

Die Bundesstraße nahe der Grenze zu Österreich war am Samstag an der Unglücksstelle für viele Stunden gesperrt gewesen. Mehrere Betroffene wurden mit Hubschraubern in Krankenhäuser in der Umgebung gebracht. Die Polizei geht aufgrund der Spuren vor Ort und erster Befragungen bisher davon aus, dass der Bus ohne Fremdbeteiligung von der Straße abkam.

Schwerer Busunfall bei Inzell: Gruppe aus NRW wollte zum Skifahren

Update vom 26. Februar, 12.52 Uhr: Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd hat jetzt eine offizielle Pressemitteilung zum Busunglück nahe Inzell herausgegeben. Darin heißt es auch, dass sich der Unfall auf der B306 und nicht der B305 ereignet hat. Beide Straßen treffen jedoch kurz nach Inzell aufeinander. Daher wohl die unterschiedlichen Angaben.

In der Meldung bestätigt die Polizei, dass es elf Schwer- und 21 Leicht- bis Mittelschwerverletzte gegeben hat. Der Unfall ereignete sich wohl in der Nähe des Eisstadions, kurz nach dem Ortsausgang von Inzell. Eine Reisegruppe aus dem nordrhein-westfälischen Landkreis Warendorf war mit einem Bus der Marke Setra auf dem Weg zu einem Skiausflug in die Chiemgauer Alpen.** Der 58-jährige Busfahrer kam dann gegen 7.30 Uhr rechts von der Straße ab. Das Fahreug rutschte mehrere Meter eine Böschung hinab und kam dort zum Liegen.

Busunfall bei Inzell: Bundesstraße noch bis nachmittags gesperrt

Unter den Verletzten befanden sich nach Angaben der Polizei auch viele Kinder und etliche Jugendliche sowie Jungerwachsene, heißt es weiter in der Meldung. Um den verunglückten Personen zu helfen, waren Einsatzkräfte der Polizei, diverse Feuerwehren der Region sowie Rettungskräfte und Rettungshubschrauber vor Ort. „Die Bundesstraße 306 musste im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt werden, die Sperrung wird aufgrund der Bergungsarbeiten bis in den Nachmittag hinein andauern“, schreibt die Polizei.

Die Sachleitung zu dem Unfall übernahm mittlerweile die Staatsanwaltschaft Traunstein. Die polizeilichen Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Traunstein. Auch ein Gutachter wurde zur Unfallstelle geschickt, um den Unfallhergang aufzuklären.

Busunglück in Bayern: Insgesamt 32 Verletzte - Polizei-Ermittlungen dauern an

Update vom 26. Februar, 12.14 Uhr: Inzwischen gibt es mehr Details von der Polizei zu dem Busunfall nahe Inzell. Insgesamt sollen 32 Menschen verletzt worden sein. Elf davon schwer. Sie wurden mit Hubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht. Insgesamt sollen 61 Menschen an Bord des Busses gewesen sein. Die restlichen 29 Personen wurden nach Angaben der Polizei nur leicht oder gar nicht verletzt.

Das betroffene Busunternehmen stammt aus Nordrhein-Westfalen, ob auch die Fahrgäste von dort kamen, war zunächst offen. Der Bus befand sich laut Angaben der Feuerwehr auf dem Weg in den Skiurlaub in Kaprun. Ein Teil der Betroffenen wurde in einer nahen Eissporthalle betreut.

Die Polizei geht aufgrund der Spuren vor Ort und erster Befragungen davon aus, dass der Bus ohne Fremdbeteiligung von der Straße abkam und nach rechts eine mehrere Meter hohe Böschung hinunterkippte. Dort blieb er auf der Seite liegen. Die Ermittlungen dauerten zunächst noch an.

Erstmeldung vom 26. Februar, 10.52 Uhr: Inzell - Zu einem schweren Busunglück kam es am Samstagmorgen auf der B305 zwischen Inzell (Landkreis Traunstein) und Weißbach (Landkreis Berchtesgadener Land). Dabei sind nach Angaben der Polizei dutzende Menschen verletzt worden. Wie es zu dem Unglück kam, blieb zunächst unklar. Der Einsatz dauert an.

(Übrigens: Unser Bayern-Newsletter informiert Sie über alle wichtigen Geschichten aus dem Freistaat. Melden Sie sich hier an.)

Schweres Busunglück bei Inzell: Reisebus kommt von Straße ab - zahlreiche Verletzte

Der Reisebus verunglückte laut Polizei gegen 7.30 Uhr. Bislang geht man davon aus, dass keine anderen Fahrzeuge in den Unfall verwickelt waren. Die Kollegen von chiemgau24.de sprechen von 40 Menschen*, die zu dem Unfallzeitpunkt im Bus waren. Bei Bild.de heißt es sogar, dass 50 Menschen verletzt wurden und 60 Passagiere an Bord waren. Wie viele Menschen und wie schwer sie verletzt sind, darüber gibt es zunächst kaum gesicherte Informationen. Die Integrierte Leitstelle in Traunstein hat jedenfalls Unterstützung sowohl aus Österreich, als auch aus Rosenheim angefordert. Auch die Luftrettung ist zum Unfallort beordert worden.

Die Unfallstelle sei schon seit Stunden gesperrt, heißt es von einer Sprecherin der Polizei Oberbayern Süd. Bei dem Unfall gab es keine Tote, so die Sprecherin weiter. Ein Abschleppdienst sei bereits zur Unfallstelle gerufen worden. Die Bergung könnte sich aber als schwierig erweisen, weil der Bus einen Abhang heruntergerutscht ist. *chiemgau24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

**Diese Information wird in einem späteren Update korrigiert.

Auch interessant

Kommentare