Inzest-Verdacht im Raum Rosenheim

Rosenheim - Ein in Tirol lebender Deutscher soll seine Tochter sexuell missbraucht und ein Kind mit ihr gezeugt haben. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Rosenheim.  

Die Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht auf einen Inzestfall im bayerischen-österreichischen Grenzgebiet nach. Ein mittlerweile in Tirol lebender Deutscher soll mit seiner im Raum Rosenheim lebenden leiblichen Tochter ein Kind gezeugt und die junge Frau sexuell missbraucht haben.

Oberstaatsanwalt Jürgen Branz bestätigte am Donnerstag auf Anfrage entsprechende Ermittlungen. “Nähere Angaben können aus ermittlungstaktischen Gründen aber nicht gemacht werden“, sagte der Rosenheimer Staatsanwalt. Der Beschuldigte wurde nach einem Rechtshilfeersuchen der bayerischen Justiz in Tirol vernommen.

Auch zum Inhalt dieser Anhörung wollte sich Branz nicht äußern. Er bestätigte aber, dass gegen den Mann wegen des Inzestvorwurfs und wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt werde. Nach Berichten österreichischer Medien wurde das Rechtshilfeersuchen bereits im Herbst 2010 gestellt, nachdem der Mann nach Tirol gezogen war.

Die Tochter hatte zuvor Anzeige erstattet, wie der Oberstaatsanwalt bestätigte. Laut “Tiroler Tageszeitung“ soll ein DNA-Test die Vaterschaft bewiesen haben. Dazu äußerte sich Branz ebenso wenig wie zu Berichten, wonach der knapp 45-Jährige aus dem Raum Rosenheim leugnet, seine Tochter sexuell missbraucht zu haben.

dpa

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