+
Das Eingangstor mit der Inschrift "Arbeit macht frei" im ehemaligen Konzentrationslager in Dachau.

Zum 71. Jahrestag

Israelitische Kultusgemeinde gedenkt der Opfer des KZ Dachau

Dachau - Zum 71. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau hat die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern der Opfer des Nationalsozialismus in der KZ-Gedenkstätte Dachau gedacht.

Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, forderte bei der Gedenkfeier eine nachhaltige Kultur des Erinnerns. Insbesondere mit Blick auf das Erstarken von Rechtspopulisten, der Zunahme von rechtsextremer Gewalt und Antisemitismus dürfe man nicht zulassen, dass Geschichtsvergessenheit neuem Unheil den Weg bahne. „Die Erinnerung darf nicht mit den Zeugen jenes Menschheitsverbrechens verstummen“, sagte Knobloch laut Mitteilung und warnte zudem vor dem Erstarken der AfD. „Erstmals seit 1945 hat sich eine Partei mit hasserfüllten Feindbildern, die unsere Grundrechte verhöhnen, in unsere Parlamente katapultiert.“ Die AfD bedrohe das freiheitlich-demokratische Gemeinwesen im Kern.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lkw-Fahrer rastet aus und greift zwei Polizisten an
Ein Lkw-Fahrer ist bei einer Kontrolle völlig ausgerastet. Er wurde bei einem Verstoß erwischt und griff deshalb zwei Polizisten an. Die wurden verletzt.
Lkw-Fahrer rastet aus und greift zwei Polizisten an
Mann wird beim Angeln schwer verletzt: Rute verfängt sich in Stromleitung
Ein Angler hat sich in Gräfendorf schwer verletzt. Die Rute traf auf eine Stromleitung. 
Mann wird beim Angeln schwer verletzt: Rute verfängt sich in Stromleitung
Sie rasten mit unfassbarem Tempo über Bundesstraße: Fahrer erwartet irre Strafe
Die Polizei in Langenfeld in Mittelfranken stoppte am Montag zwei unglaubliche Verkehrsrowdys. Die beiden waren doppelt so schnell als erlaubt unterwegs. Sie müssen nun …
Sie rasten mit unfassbarem Tempo über Bundesstraße: Fahrer erwartet irre Strafe
Tödlicher Unfall mit dem Unimog: Mann stürzt 150 Meter in die Tiefe
Rund 150 Meter ist ein Autofahrer in Reit im Winkl in die Tiefe gestürzt. Der Mann kam dabei ums Leben. Unter einem Felsvorsprung wurden Autoteile entdeckt.
Tödlicher Unfall mit dem Unimog: Mann stürzt 150 Meter in die Tiefe

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.