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Das Eingangstor mit der Inschrift "Arbeit macht frei" im ehemaligen Konzentrationslager in Dachau.

Zum 71. Jahrestag

Israelitische Kultusgemeinde gedenkt der Opfer des KZ Dachau

Dachau - Zum 71. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau hat die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern der Opfer des Nationalsozialismus in der KZ-Gedenkstätte Dachau gedacht.

Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, forderte bei der Gedenkfeier eine nachhaltige Kultur des Erinnerns. Insbesondere mit Blick auf das Erstarken von Rechtspopulisten, der Zunahme von rechtsextremer Gewalt und Antisemitismus dürfe man nicht zulassen, dass Geschichtsvergessenheit neuem Unheil den Weg bahne. „Die Erinnerung darf nicht mit den Zeugen jenes Menschheitsverbrechens verstummen“, sagte Knobloch laut Mitteilung und warnte zudem vor dem Erstarken der AfD. „Erstmals seit 1945 hat sich eine Partei mit hasserfüllten Feindbildern, die unsere Grundrechte verhöhnen, in unsere Parlamente katapultiert.“ Die AfD bedrohe das freiheitlich-demokratische Gemeinwesen im Kern.

dpa

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